1. Teil - Melbourne, Ballarat, Great Ocean Road, Grampians
Sonntag, den 3.03.02   ETA (Electronic Travel Authority) und Abflug (--gescant,echtes Ayers Rock Rot bei Sonnenuntergang)
Die Hin- und Rückflug Tickets bestellte ich schon mehrere Wochen vor Abflug bei einem Reisebüro online.
Informationen zum Visa erhält man von der australischen Botschaft in Berlin.... oder einfach hier kaufen.
Man erklärte mir
die elektronischen Visa
(ETA) müßte
kurz vor Abflug bestellt werden, damit die gewünschten 3 Monate Gültigkeit
möglich wären. Einen Visa Ausdruck könne ich nicht erhalten,
da das Visa nur im Computersystem vorhanden sei und von jedem Terminal eingesehen
werden könne. Auf meine Bitte hin bestätigte man mir wenigstens per
email 3Tage vor Abflug, das man die ETA veranlaßt hätte. Beim Einchecken
verlangte die Dame einen Ausdruck der ETA ,da sie im System keinen Eintrag fand.
Mein "Nachweis", wonach das Reisebüro mir eine ETA besorgt hätte,
wurde mit dem Hinweis bedauert, im System wäre nichts eingestellt und ich
könne mir im Airport bei irgendeinem Reisebüro noch eine ETA besorgen.
Also hetzte ich von Agentur zu Agentur immer mit dem Bescheid, sie hätten
dafür keine Berechtigung oder wüßten nicht wie das geht. Bis
mir eine Agentur den Tip gab, das die "Name hab ich vergessen Agentur"
dies könne. Dort zahlte ich 18Euro und bekam einen Ausdruck der ETA, die
ich gut aufheben solle, denn man müsse sie bei der Einreise in Australien
und beim Einchecken vorweisen.
Beim Einchecken, war dann gewissermaßen als Kontrolle, die ETA sodann
auch im System vorhanden und ich wurde als allerletzter Passagier total verschwitzt
vor dem Langstreckenflug abgefertigt. Der Schweiß war größtenteils
Angstschweiß, daß die Tickets verfallen könnten. Das Reisebüro
hätte, so hat mir mein Hausanwalt erklärt, diese Kosten übernehmen
müssen.
Nahm mir vor, wenigstens die Mehrkosten dieses Ärgers und Stresses vom
Reisebüro zurückzufordern,was
mir auch gelang.
So muß die ETA übrigens aussehen:
Der Sachbearbeiter hatte mir nicht mal mitgeteilt, daß Gulf Air eine kostenlose Übernachtung in Bahrein mit Verpflegung im Preis enthalten hatte. Flug ab Frankfurt über Mailand, Abu Dhabi, Bahrein.
In Abu Dhabi waren wir
nur in Transit. Als ich in den Flughafen in die Empfangshalle kam war ich
von der Pracht überwältigt. In der Mitte eine einzige
sich nach oben in einen Bogen verbreiternde Säule außen herum von
Bogenfenstern unterbrochen und alles in blauen und grünen verzierten Fliesen.
Eine einzige türkisfarbene Pracht.
Wohl eine der schönsten Flughafenhallen der Welt.
Nutzte die Gelegenheit noch eine Postkarte abzuschicken.
Abu
Dhabi und Dubai setzen immer größer und teurer
werdende Hotels in die Wüste. Die beiden Emirate jagen nach Rekorden -
und suchen die richtige Strategie für die Zeit nach dem Öl.
Montag, den 4.03.02   Bahrein - Schweiz des Nahen Ostens.
Bin in Bahrein, einer Insel und kleinstem Golfstaat vor auf der arabischen Halbinsel gelegen, gut angekommen. Hotel war im Flugpreis drin, was mir vorher keiner sagte. Habe 6 h geschlafen und werde jetzt die Stadt erkunden. Muß erst um 18h hier raus.
Allgemein - Bahrein ist eine Monarchie mit ca. 700 000 Bewohnern, davon 235 000 andere Staatsangehörige. Schon in der Eingangshalle sind die Bilder der Herscherfamilie gut sichtbar hinter der Rezeption angebracht. Die Familie bereitet Bahrein intensiv und weitblickend auf die Zeit nach der Erdöl Förderung vor. Erdöl wurde 1932 erstmals in der Golf Region gefunden. Bahrein ist aber auch der erste Land dessen Quellen in den nächsten 10 Jahren versiegen. Schon jetzt ist das liberale und westlich orientierte Bahrein das islamische Finanzzentrum und gilt als die Schweiz des Nahen Ostens. 3 Millionen Besucher haptsächlich aus der Region kommen jährlich nach Bahrein und so wandelte sich das Land in ein Servicezenrum Kapitalmarkt. Als Werbung in eigener Sache versteht der Staat das Formel 1 Projekt "Grand Prix Bahrein" geplant von einem deutschen Architekten, welches erstmals am 4. April 2004 auf einer seit 1999 geplanten und in 1,5 Jahren gebauten super modernen Rennstrecke stattfindet.
Nach einer sehr gut durchschlafenen Restnacht im Hotel Baisan, beschloß ich mir nun einmal eine rein arabische Stadt anzuschauen.
Nach 10 min verlor ich allerdings die Orientierung und richtete mich nur noch nach der Sonne. Der Strand war mein erstes Ziel. Er war jedoch nicht vorhanden. Kein Zugang und auch nichts zu sehn. Nach 2km an der Hafenstrasse entlang beschloss ich den weiten Weg zum amerikanischen Stützpunkt nicht zu nehmen und mich wieder mehr Richtung Stadt zu orientieren. Auf der anderen Strassenseite war eine nicht zu übersehende kunstvoll mit vielen Absätzen und Verschnörkelungen kilometerlange Mauer an der ich nun entlanglief und die nicht enden wollte. An einem riesigem kunstgeschmiedeten bewachten und bestimmt zigtausende Euro schwerem Tor mit undurchsichtigen Fenstern konnte man endlich einen Teil dieses der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Parks erkennen, worin gerade an einem sehr teuren Gebäude gebaut wurde. Da die Herrscherfamilie hier nicht wohnte mußte es sich um einen der andren sehr reichen Scheich handeln. Ein Gelände von gut 3km² mitten in der Stadt hatte sich da also jemand einfach so gekauft, wobei Land allerdings genügend vorhanden ist.
Ins Landesinnere schloss sich an der Mauer dann ein weniger tolles, aber gewachsenes Viertel an, in dem dann die einfache, hart arbeitende Bevölkerung wohnte. Diese setzt sich aus einheimischen Kleinstladenbesitzern und meist Indern, Indonesiern und Schwarzen zusammen, wobei die Inder den Hauptanteil stellen. Die Stadt ist äusserst grosszügig in die Wüste hineingeplant und besteht hauptsächlich aus Strassen 10-15 stöckigen Hotels und genauso hohen Geschäftsgebäuden in denen tagsüber in klimatisierten Büroräume die privilegierte Oberschicht ihre besser bezahlten Beschäftigungen nachgeht. Im Gegensatz zu den Leiharbeitern tragen diese auch die traditionellen weissen fast bodenlangen Araberhemden von denen die teuersten schon 500Euro kosten können und die billigsten auf dem Airport für 60 Euro zu haben sind. Diese blütenweissen Umhänge können sich aber nur die Reichen im täglichen Arbeitsleben leisten, wobei nur die Chefs anscheinend dazu den weissen Kopfschutz tragen, während der Rest das Palästinenser Kopftuch trägt. Aber vielleicht sind es auch solche. Es fällt die Unzahl kleiner Geschäfte auf in die zumindest tagsüber kein Mensch zu sehen ist. Das Leben beginnt erst abends um 16 Uhr so richtig und dann auch nur allmählich.
Im Hotel angekommen
bringe ich mein Zeug in Ordnung und nehme noch ein Bad im hoteleigenen Swimmingpool,
der auf einer
Terrasse im
3.
Stockwerk untergebracht ist, so daß auch von unten niemand zuschauen
kann. Das Essen wird den Transitpassagieren auf das Zimmer gebracht
und ist nicht
einmal von schlechtem Geschmack, obwohl es für europäische
Verhältnisse
viel zu scharf gewürzt ist.
Es sah zuerst sehr einfach, nämlich nur wie ein grosser im Teller geformter
Reishaufen aus, indem man dann allerdings viel wohlschmeckendes Fleisch in
scharfer
Sosse fand. Neben dem Reishaufen fand sich ein löffelgrosser Klacks Joghurt,
2 Scheiben Gurken und eine Tomatenscheibe. Es schmeckte wunderbar, war aber
kein Curry. Am Abend traf ich auch wieder meinen marrokanischen Nachbarn, den
ich auf dem Flug von Abu Dabi nach Bahrein kennenlernte. Wir hatten uns verabredet
um die Stadt gemeinsam zu erkunden, dann aber durch mein erhöhtes Schlafbedürfnis
uns verpasst. Zu guter Letzt vergass er noch seinen Pass von der Hotel Rezeption
mitzunehmen. Dies war aber auf dem Airport mit einem Telefonanruf wieder in
Ordnung zu bringen und wahrscheinlich auch zusätzlichen Taxiskosten.
Er, Unternehmer mit 40 Angestellten, 35 Jahre alt und in der ganzen
Welt im Import- Exportgeschäft tätig, trug nur das Beste.
Rollex, Boss Anzug. War aber so durcheinander, daß er auch
sein Handgepäck nach Singapur
aufgegeben hatte und es dann in Bahrein für das Hotel nicht
hatte. Aber im Airport morgens vom 3-4 damit verbrachte das Personal
mit der Suche nach
seinem Gepäck zu beschäftigen. Sechs Mitreisende die alle
müde
in das von Air Gulf kostenlos gestellte Hotel wollten, durften dabei
zum Teil
im Bus zum Teil im Airport auf Ihn warten.
Aber er ist ein sehr netter und freundlicher Mensch, der seiner zu
korpulenten Frau ein Abmagerungsmittel und für 300 Euro Kleidung kaufte.
Sah allerdings nichts, was dort günstiger war als bei uns.
Dienstag den 05.03. Flug
Flug nach Melbourne, wie ich erst auf dem Airport schedule ersah, allerdings
mit Zwischenlandungen in Singapur und in Sydney. Nun auch der Flug nach Bahrein
hatte zwei Zwischenstopps, in Mailand und Abu Dhabi. Also insgesamt 5 Zwischenstopps.
Hätte ich das gewusst wäre ich schon in Sydney ausgestiegen und hätte
dabei Zeit und Geld gespart. Wobei mein Reisebüro mich leider nicht so
umfassend informiert hat wie es zu wünschen wäre und wonach es auch
nach europäischen Reisebüroregeln verpflichtet gewesen wäre.
Diese hängen in jedem Flughafen aus.
Zu meiner Freude hatte ich einen Sitzplatz direkt vor der Wand der Stewardversorgung
und Trennung auch zur ersten Klasse. Dort hat man ca 40cm mehr Platz, als wenn
man einen Sitz vor sich hat. 4Plätze und davon 2 frei.
Mit einem 42 jährigen Aussi aus Sydney hatte ich meine ersten australischen
Sprachversuche. Er hat sich sehr bemüht. Ich auch, trotzdem war nur wenig
zu verstehen. Aber irgendwie muss man immer mal anfangen. Was ich nicht wusste,
daß wir in Singapur und später in Sydney zwischenlanden. Auch hier
kein guter Service des Reisebüros. Trotzdem habe ich es sehr genossen nur
im Transit zweimal mir den jeweiligen Airport anzuschauen.
Für viele Raucher waren diese jeweils nur 30 Minuten die Rettung. Habe die Gelegenheit genutzt eine Postkarte abzuschicken. Ausserdem war danach das Flugzeug wieder herrlich sauber und durch die zugestiegenen Flugäste gab es neue Verpflegung. Habe mich regelmäßig vollgestopft. Das Essen in der Gulf Air war immer Spitze und "bali", das heißt koscher. Ausserdem zeigten sie uns regelmäßig im Monitor wie weit wir von Mekka weg sind und in welcher Richtung es liegt. Ankunft pünktlich um 23.45. Total verschwitzt durch den Aufenthalt in Singapur mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit beschloß ich nicht bis zum Morgen im Airport zu verbringen. Den billigen Skybus zum Youthhostel konnte ich allerdings nicht, sondern musste wegen der Nachtzeit 23Uhr ein Taxi für 35 $ nehmen. Da ich totmüde war nahm ich das in Kauf.
1 Euro = 1.77 Australischer
Dollar
1 Australischer Dollar (AUD) = 0.565 Euro (EUR)
Mittwoch den 6.03.02 Melbourne
Im Taxi unterhielt ich mich sehr mit einem studierten Kroaten, der ein vorzügliches
Englisch mit australischem Akzent sprach. Ich hatte den Glauben an meine Sprachkenntnisse
wieder, den mir der Endungen verschluckende Aussi fast geraubt hatte.
Das war "Oxford"australisch.
..Kontraste..
Einchecken im Youthhostel und
ausschlafen.Stadtrundgang zum kennenlernen und beobachten der Leute. Sie
sind lauter, hektischer, offener und fröhlicher. Aber auch knallharte
Geschäftsleute. Eben Grossstädter.
Habe nach einem Adapter für die Steckdosen lange gesucht und dann einen
für 10$ gefunden. Danach habe ich noch einen Telefon Chip bei Vodafone
gekauft und mich über die blondierte Tussi geärgert, die obwohl
ich sie bestimmt 5x darum bat nicht langsam und deutlich sprechen wollte
oder konnte.
Nach ähnlichen schlechten Erfahrungen mit jüngeren Leuten, habe ich danach nur noch ältere Leute um Rat gebeten und siehe da, keine Hektik und viel Verständnis. Inzwischen las ich dass Sprachforscher bei den australischen Jugendlichen Betonungsänderungen (sie ziehen die Endungen hoch) und und schnellere Sprache feststellten.
Das Problem, warum ich nicht ins Internet komme war allerdings heute nicht lösen.
Donnerstag, 07.03.02
Bin nach angeblich Melbournes grösstem Gebrauchtwagenhändler (500 St) gefahren.
Flinders St. Station
Moorabin ist mit der Bahn
nicht Tram ab Flinder St. Station, direkt am Fluss gelegen, in einer halben
Std zu erreichen.
Die Ford Falcon gab es nicht und was ich in der City an Angeboten hatte war
der grösste Mist. 15 -20 Jahre alt und ohne km Angabe. Die sind bestimmt
schon etliche male um Australien gefahren. Ausserdem 3,5 - 4 ltr bedeuten bestimmt
einen tollen Spritverbrauch. Daher habe ich mich für einen bronzefarbenen
Mitsubishu Magna Execution Ausführung: Station wagon, Zul. 3/88,
186600km, entschieden und dafür ca. 4000DM bezahlt.
Rechne gerne in DM, da ein Dollar etwa 1,10DM entspricht.
Im Preis enthalten eine Innenreinigung, weiter Gebühren wie Verkaufstaxe
eine Inspektion mit Reparatur Wert 400 aufwärts (bei mir wurden Reifen
und Bremsen gemacht) für eine Roadworthy Certificat, welche bei jedem Verkauf
in Victoria gemacht werden muss. Weiter eine neue Registratur die immer 1Jahr
gilt und 420$ kostet. Die Versicherung von 180$ gültig ein Jahr geht extra.
Als Adresse habe ich die des Verkäufers angegeben. Er hatte dies auch zu
regeln, denn die Versicherungen wollen keine Ausländer. Hat einige Zeit
gedauert bis es geklappt hat.
Ausstattung: Automatik,
elektr. Aussenspiegel, Klimaanlage. Bei uns ist der Wagen bestimmt für
weniger als der Hälfte zu haben.
Ich kann nur eins sagen, für meinen alten BMW hätte ich hier das 4fache
bekommen. Gebrauchte sind schweineteuer und daher gibt es auch sehr viele uralte
Wägen hier.
Mitsubishi Magna
Freitag, den 08.03.02
Wieder nach Moorabin mit dem Zug. Das Auto war ohne Registrierung, habe daher Bezahlung verweigert. Viel Palaver, bis denen klar wurde, das ich das Geld habe und somit die stärkeren Argumente.
Besuch des Shopping Centers "Melbourne Central"
Kontraste innen
Kegeldach aus Glas über dem Shot Tower, indem früher flüssiges
Blei hinunter gegossen wurde und sich im freien Fall zu Kugeln formte und im
Wasser aufgefangen wurde.

Besuch des Botanischen Gartens.
Habe heute beim RACV (Automobilclub) mich über die Besonderheiten beim Autoverkauf informiert. Bei einem Händler mir Kaufvertrag und andere Formulare geben lassen um das Kleingedruckte in Ruhe lesen zu können. Habe mir bei Telstra eine Internetconnection geben lassen. Sowie bei Vodafone eine neue Prepaidkarte geholt. Danach Besuch des Aquariums.

Australiens Unterwasserwelt wird einem dort mit allen Erklärungen nahegebracht.
Äusserst beindruckend ist, wenn 3m lange Haie einem direkt vor der Nase
oder über einen hinwegschwimmen. Man steht dabei in einer 3m breite und
2,5m hohen Röhre. Natürlich sind auch die anderen Tiere wie die Stachelrochen
von 2.5m Länge und die vielen kleineren Fische fantastisch anzusehen. Fische
die man sonst auch im Fersehen nicht sah.Zum guten Schluss machte ich noch den
Ritt auf dem Delphin und eine "Unterwasser"-Achterbahn mit. Computersimulierte
Schütteleien mit Leinwand, die so heftig waren wie ich sie bisher noch
nie erlebte. Die Leute schrien vor Vergnügen und mir war schlecht. Kranke
wurden vorher gewarnt. Nach solchen teuren Höhepunkten wird wohl im Outback
die grosse Langeweile kommen, weswegen soviel dann wohl nicht mehr zu schreiben
ist.
Samstag,10.3.02
Besuchte heute nach einem
Frühstück bei McDonalds ,Quarterpounder
mit Pommes den Zoo. Den Weg dorthin begleiteteten mich zwei Studenten 24Jahre
alt, welche Betriebswirtschaft studieren und sich das Geld mit Pakete ausfahren
verdient haben. Eintritt 21$, die es aber Wert waren wie sich heraustellt.
Der Zoo ist wie ein botanischer Garten. Im Gegensatz zu unseren Zoos sind
die Tiere
dort in einen natürlichen Lebensraum eingebunden und ausreichendem Platz
das beispielhaft ist. Von Nachteil ist dabei dass sich die Viecher dabei sehr
gut tarnen könnnen. Manchmal sieht man sie gar nicht, obwohl man sie direkt
vor der Nase hat. Zum Beispiel die Tiger.
Interessant sind auch die Erklärungen zu den Tierarten man lernt dabei
viel von der Sprache. Es gibt Unterteilungen im Zoo nach Wüste, Regenwald
und Trockenwald sowie nach heimischen und anderen Tieren. Nur der Sonntag
war
falsch gewählt. Die 5 Mil.Stadt Melbourne kann einen solchen riesigen
Zoo jederzeit überfüllen. Manchmal sah man nur noch Mütter mit Kinderwägen.

Übrigens scheinen
sehr viele immer noch zufrieren. Sie haben lange Hosen an und das an einem Tag,
der bei uns zu den heissesten zählen würde.
Sogar mein Zimmerkollege ein Deutscher, der in Adelaide einen 3 monatigen Computer
Kurs mitgemacht trägt lange Hosen. Die Melbourner sprechen von einem sehr
kalten Sommer. Abends sitze ich bei McD und schreibe diesen Bericht.
Der Computer macht mir Sorgen, denn er schaltet sich ab und zu total ab nachdem
er zuvor nicht mehr reagiert. Nehme dann den Akku raus. Funktioniert aber nur
wenn er eine Weile draussen war. Muss mal die temporären Dateien löschen.
Sonntag , 11.3.02
Frühstück bei McD, dann Fahrt zum
Melbourne Exhibition
Center. Blick auf Segelschiff
Dort war gerade die Melbourne Motorshow international letzter Tag. Der Eintritt
von 16$ war mir zu teuer aber es gab auch genug indem langen 200m Gang vor
den
6 Eingängen zu sehen.Und zwar Oldtimer in einer Qualität wie neu
zu unglaublich niedrigen Preisen. 1912er Packard zu 28000 ; Jerry Cotton Jaguar
zu 48.000, Messerschmidt Kabinenroller zu 22000. Rolls Royce 51 zu 4300 usw.
kamen alle heute um 3 Uhr unter de Hammer. Vor dem Center ein altes Auswanderer
Segelschiff
diekt am Yarra River.
Danach gings direkt über die Queens Bridge zum Casino West.
Ein riesiges langgestrecktes Casino das jeden Vergleich mit denen in Las Vegas standhält. Ausserhalb des Casinos aber immer noch im Casino eine Fressmeile vom allerfeinsten hauptsächlich chinesisch mit Spezialitäten fast noch besse wie Kaufhaus in Shanghei wo die Theke 1oom lang war. Weiter shops vom Teuersten Gucci usw sowie Cafes mit Torten wie in Europa vor denen die Leute sogar vor einem Seil Schlange standen bis sie hereingelassen wurden. Auf ein Spielchen habe ich verzichtet, da ich bis jetzt durch die hohen Preise und Eintrittsgelder mein Budget schon erheblich überschritten habe. Gegönnt habe ich mir Rice and Noodle Beef für 8$ um 3Uhr. Danach zurück ins Youth Hostel, duschen da ich total verschwitzt war und Wasser nachfüllen für unterwegs.
Dann Sanct Kilda ein Vorort direkt am Port Phillip, bekannt für seine Schlemmerstrasse Fitzroy street, wo viele Auswanderer für eine nach dem Krieg für englische Zungen ungewohnte Esskultur sorgten. Die Preise sind mit unseren vergleichbar, da sehr viele Jugendliche und Backpacker die Ecke als Szenenviertel sehen. Auf einem 1km langen Anlegersteg am Ende mit Restaurant bebaut und von etlichen Anglern benutzt wurden wir von einem Gewitter überrascht. Wobei die Blitze über Melbourn niedergingen. Ein ausgewanderter Ägypter mit dem ich mich unter dem Schutz des Restaurantdaches unterhielt erzählte mir, das dies normal ist und man an einem Tag 4 Jahreszeiten erleben kann. Ich fror und zog den Regenkittel über, den ich sicherheitshalber immer im Rucksack dabei habe. Die Angler fingen gute 1 Pfünder Breams und auch kleine meist giftige Fische. Den Namen wussten sie nicht. Zum Abendessen habe ich mir noch zwei "hot dogs" für 1.70$ an der Tankstelle geholt. Anbei noch ein paar Bilder, hier vom Yarra River mit dem Crown Casino.
Etliche Bilder habe ich wieder versaut, da ich mich mit der digitalen Kamera immer noch nicht so auskenne. (im Internet ersteigert und keine Bedienungsanweisung erhalten.) Morgen hole ich den Wagen ab.
Montag, den 12.03.
Packen ist angesagt, da ich in ein anders Zimmer muss. Grund war meine Verlängerung
um 2 Tage in Melbourne, da der Wagen noch nicht fertig war.
Die Wäsche war abgezogen,da teilte man mir mit ich kann im gleichen Zimmer
bleiben. War mir Recht denn das Gepäck war noch im Zimmer.
Ich verabschiedete mich von Klaus meinem Bettnachbarn der heute nach Tasmanien
flog. Danach Fühstüch bei McD und Abfahrt nach Cheltenham nach Melbournes
grösstem Gebrauchtwagenhändler.
Im Zug nach Moorabin lernte ich einen Wissentschaftler kennen er mir
noch mal alles über den Gebrauchtwagenkauf erklärte, was ich wissen
musste. Der Wagen hatte die Registration noch nicht. Aber nach einer halben
Stunde war sie da. In der Zwischenzeit vereinbarte ich mit Peter, das
nach meinem Urlaub checke wie teuer es, ist alte grosse Mercedes und BMW
nach Australien zu verschiffen. Er würde dann prüfen, wie die Umarbeitung
auf hiesige Verhältnisse wäre. Ob die überhaupt ein Steuer
links zulassen? (Inzwischen weiss ich es. Nein. Import ist hier nur bei Oldtimern
möglich)
Danach meine erste Ausfahrt.
Steuer rechts Blinker rechts und dann noch ein Kombi und Automatik. Ich kam
mir vor wie in der ersten Fahrstunde, nur
das ich mir keinen Fehler leisten konnte. Ein Unfall kann das aus bedeuten.
Ich kannmir gar nicht vorstellen, warum deutsche Touristen hier diesen Ärger
auch noch mit Mietwagen auf sichnehmen, die sie nur ein paar Tage fahren.
Und das alles in Melbourne zur Rushhour.
In einer 5Millionenstadt, die nicht im Innern verkehrsberuhigt ist, wie
in Deutschland. Den Wagen musste ich von Moorrabbin vom Südwesten der Stadt über 30km
durch die Innenstadt hindurch nach Northern Melbourne bringen. Wie ich das gemacht
habe ist mir jetzt noch schleierhaft. Ohne mich zu verfahren gelang dies.
Hatte den Stadtplan schon vorher studiert, hatte die Autofahrer an schwierigen
Rechtsabbiegestellen (Sonderregelung nur in Melbourne) beobachtet und sogar
einige Stellen abgelaufen. Ihr lacht
vielleicht, mir war nicht danach, bei dem Verkehr und dann noch mit dem ganzen
Autokasten links von mir. Mein erster Fahrversuch war 3 mal ums Quadrat und
dann
zu einem geplanten Einkauf ins "Southland Shopping Center".
Ein Center in dass man das Rhein-Neckarzenrum Einkauf Center 3mal packen
könnte.
Sehr verwirrend. Ich kaufte Wasserbehälter (4x5ltr), einen 10ltr Benzin
Reservekanister, Mehrzweck tool sowie haltbare Lebensmittel als Notration
für die
Fahrt ins Outback. Weiter noch einen Kühlbehälter mit 3 Frischhalte
Boxen. Tipp: Wie
Buschläufer Wasser finden. Sobald du den Highway verläßt nimm
die doppelte Menge Wasservorrat.
Der Rest des Tages verging mit Wäsche waschen, bügeln sowie schreiben.
Dienstag,den 13.03.02 Ballarat Queenscliff
Früh um sieben gings raus. Um 23 Uhr ist noch ein Schweizer ins Zimmer gekommen, der mit seinem Freund in Neuseeland in Oakland einen 3wöchigen Englischkurs belegt hat und jetzt noch 6 Wochen mit einem noch zu kaufenden Auto die Ostküste bis Cairns hoch will. Mein Zeug hatte ich gepackt und so konnte sofort aufbrechen.
Der Wagen wurde noch mal
vollgetankt und auf gings nach Ballarat einer wieder originalgetreu aufgebauten
Goldgräberstadt.
Die Fahrt Richtung Nordwesten ging am Anfang durch flaches Weideland mit
20cm hohem verdorrtem Gras, wo vereinzelt Rinder grasten. Es war heute kühl
ungefähr 18 Grad. Mir wars recht. Die Australier haben dann einen Pullover
an und frieren.
Später ging es durch Hügelland mit vereinzelt Büschen und Bäumen,wo
die Landschaft noch ursprünglich schien wobei sehr wahrscheinlich hier
überall mal Wald war. Forest ist in Oz (Abk. der Australier für
Australien) ein nicht gebräuchliches Wort, sie nennen es alles Bush. Auch
wenn keine Büsche da sind.
Nach 120km mit einem total neuen Links-Fahrgefühl war ich kaputt und legte
mich kurz vor Ballarat erst mal in den Kombi für eine halbe Stund aufs
Ohr.
Am Eingang zur australischen Westernstadt empfingen uns Frauen und Männer
in Originalkleidung der Zeit 1852 bis 1860 als der Gold Run begann. Eingestellt
wurde die Förderung 1912. Die Maschinen laufen aber alle noch. Man
sieht Zelte, Hütten, Geräte und Maschinen.

Digger Camp Balarat
Sehr viele Schülergruppen sind zu sehen, die hier einen Anschauungsuntericht bekommen wie ein Schmied, Drechsler, Wagenbauer, Blechner usw arbeiteten. Und zu guter letzt durfte ich auch noch Geld waschen und fand sogar etwas, vielleicht haben die es hereingeworfen, anders geht es auch garnicht. Für 1$ bekam ich ein Fläschlein, wo ich meine Beute unterbrachte.
Goldwäscher
Es waren auch sehr Chinesen hier beschäftigt weswegen es auch sehr viele chinesische Touristen gab. Aber vielleicht waren es auch Einheimische, den ca.18.4 % Australier sind Chinesen. Seit 1918 hat sich Australien auch anderen Volksgruppen geöffnet. Vorher galten sie immer als die gelbe Gefahr. Im Eintritt von 25$ war auch der Eintritt in das gegenüberliegende Goldmuseum mit eingeschlossen. Dort bekam man Geschichtsuntericht einige Filme und zum Teil riesige Goldbrocken Durchmesser 30cm zu sehen. Weiter einige hundert Goldmünzen.
Fuhr dann weiter nach Queenscliff, wo ich in einem YH im victorianischen
Stil übernachtete. Fuhr mehrmals vorbei, weil ich es nicht glauben konnte,
dass diese Prachtvilla ein Youth Hostel sein soll.
Die Lounge dort war genauso pompös und geschmackvoll eingerichtet, wie
in einem original englischem Club. So stelle ich mir jedenfalls einen vor.
Unterhielt mich dort sehr gut mit den Warden und zwei weiblichen austral.
Gästen.
Greg und Ann die Warden sind hervorragende Gastgeber. Sie haben das
Youth Hostel gerade erst übernommen und werden sicher viel Erfolg haben.
Wobei sie sich dann allerdings nicht mehr so rührend um die Gäste
kümmern können, wie ich es erleben durfte. Durfte in einem leeren
Family room allein schlafen. Die Decke 3m hoch mit Stuck verziert und das Mobiliar
in viktorianischem Stil. Ein echtes Erlebnis, daß ich jedem nur empfehlen
kann.
Leider hat das Haus nicht so viele Zimmer, so das rechtzeitige Vorbestellung
nötig ist.
Donnerstag, den 14.03 Great Ocean Road
Verabschiedung von Greg und Ann den Warden des YH in Queenscliff.
Habe einen Anhalter mitgenommen an der Great Ocean Road. Der hat mir leid getan,
weil er mitten auf der Strecke zwischen zwei Orten stand. Dann hat mich das
Gespräch doch sehr abgelenkt. Er hat ständig hinten in seinem Gepäck
gekramt, aber da lag auch meins und etliche Wertsachen offen rum. Hat mich sehr
nervös gemacht. Hab dann angehalten und ihn gebeten auch auszusteigen und
von mir ein Bild zu machen.
Ocean Road
Als ich zurück über die Leitplanke stieg blieb ich hängen. Rechts in der Hand den Nokia Communicator, links die Digitalkamera. Um nicht auf das Gesicht zu fallen warf ich mich herum und fiel auf den Rücken. Die Strasse war 10cm höher als der 20cm breite unbefestigte Rand. Bekam fast 10 sec keine Luft. War kurz vor dem Blackout und sah alles verschwommen. 5Min wahnsinnige Schmerzen. Die Schmerzen liessen in den Tagen danach langsam nach. Ausserdem überall an den Händen und Armen und Beinen Abschürfungen. War erst nach 5 Wochen wieder ganz schmerzfrei. Durchaus möglich das ich mir eine oder mehrere Rippen angeknackst hatte. Habe mir einen Stein 4mm zwischen die beiden Communicator Hälften gerannt. Jetzt ist rechts immer 1mm Spaltmaß. Ausserdem ist er an dieser Stelle verkratzt. Hätte mir lieber ein paar Abschürfungen mehr geholt und der Communicator keine Kratzer. Funktioniert aber einwandfrei.
Fuhr entlang der Great Ocean Route an diesem Tag von Ocean Grove bis Wye River, wo ich zeltete.

Kookaburrah,
auch lachender Hans genannt
War mir dann aber zu kalt, weswegen ich im Wagen übernachtete. Hatte eine angenehme Unterhaltung mit 3 Deutschen in einer fantatastisch ausgestatteten Aufenthaltsraum, wo sogar 5 Herde standen. Waschraum vom feinsten für 15$. Die Städte entlang der Küste sind alle wundervoll gelegen mit gepflegten Gärten und schmucken Bungalows. Am schönsten sind Torquay und Lorne. Man nennt die Ecke auch die Surfcoast. Die Sportart ist hier absolut in.
Freitag,den 15.03 Great Ocean Road
Fahrt von Wye River nach Port Fairy wo ich um 7Uhr in einem Zeltplatz eincheckte. War aber niemand da der kassierte. Das war erst am erst am nächsten morgen durch einen einarmigen runtergekommenen Australier der ohne Lenkhilfe einen sehr alten Wagen fuhr. Der Preis von 11$ war für das was geboten wurde zuviel. Die Dusche der Waschraum alles war in einem erbärmlich herunter gekommenen, nicht gereinigtem Zustand.
Die Fahrt auf der Great Ocean Route an diesem Tag dürfte wohl mit einer
der landschaftlichen Höhepunkte Australiens sein. Die 12 Apostel sind auch
die in Australien meisgeknippste Ecke.
Von der ersten Felssäule links ist jetz nur noch ein 10m hoher Felshaufen übrig.
04.
Juli 2005 Eine der unter dem Namen Zwölf
Apostel berühmten
Felssäulen vor der Küste Australiens ist im Meer versunken. Vor den
Augen überraschter Zuschauer brach die Millionen Jahre alte Steinformation
binnen Sekunden in sich zusammen und stürzte größtenteils ins
Meer.
Entgegen ihres Namens gab es schon vor dem jüngsten Einsturz nur neun der eindrucksvollen Felssäulen, die im Bundesstaat Victoria rund 220 Kilometer südwestlich von Melbourne im Wasser stehen. 1990 war bereits ein Teil einer anderen Säule, die so genannte London Bridge, in sich zusammengebrochen.
12 Apostels
Habe an diesem Tag an unzähligen Scenic Views, Blow Hole, Thundercave , Arch usw. gehalten, bestimmt 10 km Wanderwege abgelatscht und 2Filme verknippst.

Ein Platz schöner als der andere.
Samstag, den 16.03. Grampians
Abfahrt Port Fairy über Portland Richtung Hamilton entlang unendlicher verdorrter Graslandschften. Neben den Strassen Bäume und Büsche und versteckt dazwischen die Einfahrten zu Rinder und Schaffarmen. Die Einrichtungen und Geräte einer dieser Farmen wurde gerade versteigert. Es war bis auf die teuren landwirtschaftlichen Geräte nur billigster alter Ramsch der auch noch teuer bezahlt wurde. Kaufte ein Coke unterhielt mich etwas und fuhr weiter, wo ich einen kontrollierten Abbrand von Grasland miterlebte. Durch Hamilton bin ich leider durchgefahren, dachte nicht dass das kleine Dorf diese Stadt sein konnte. Über die 188, also weiter nach Dunkeld, dem Eingang zu den Grampians einer Art Schwarzwald mit aber niedrigeren Bergen. Sehr dicht bewaldet mit sehr vielen Lorrikeets und Sittichen, die ziemlichen Lärm machen und sich oft streiten. Sah auch mein erstes Kanguru auf der Strasse. Später im Herzen der Grampians in Halls Gap allerdings in mehreren Freigehegen noch viel mehr, die man mitten unter ihnen stehend streicheln konnte. Bestieg vorher noch den Mt Williams 1167m hoch Dauer ca 1h nachdem Parkplatz noch zu laufen.

Man hat einen wunderschöner Panoramablick. Es gibt hier oben andere Pflanzen.
Am Abend waren die Offices der Camp Grounds schon um 7 schon nicht mehr besetzt.
Ging daher zu einem wilden, der nur Toiletten und keine Waschgelegenheit hatte.
Bush in den Grampians
Dieser hatte aber einen Automaten und musste daher doch noch 10,40$ in den Briefkasten werfen. Da hätte ich genausogut in einem Weg übernachten können. Am Abend unterhielt ich mich mit Brian einem Biker 43 J. alt auf Tour am Lagerfeuer mehr schlecht als recht. Sein Dialekt war grausam.
Sonntag, den 17.03. Halls Gap
Oz
Wachte auf von Vogelgeschrei.
Wusch mich am nahen Creek im fast stehenden Wasser notdürftig und erkundete
das Visitor center in Halls Gap. Beschloss dann hier noch einen Tag zu
bleiben,da das Programm zu gross war. Miete mich in Tims Place einem Backpacker
Hostel ein, welches aus mehreren Hütten bestand, in welchem jeweils 2 Etagenbetten
stehen. Der Preis war 20$ abzüglich 2,5$ Eintritt ins Aboriginalmuseeum
inclusive Frühstück 5$, da kann man nichts sagen.
Dann gings ins Museum auch die Vorführung war umsonst. Man sah Werkzeuge
und Waffen und Geschichte. Genau richtig in der grössten Mittagshitze.
Danach Fahrt zu 2 Aussichtspunkten und dem Mc Kenzie Wasserfall, den
man gesehen haben muss. In dieser Hitze mit der ständigen Wasserknappheit
für die Aussies das Grösste.

Während der Fahrt stand am Strassenrand ein Emu. An einem Parkplatz habe ich ein Wallaby gefüttert und wurde darauf aufmerksam gemacht, daß man wildlebende Tiere nicht füttern soll.
Am Abend gönnte ich mir mit Genuß und ohne Reue ein riesiges Steak mit Zwiebeln und Bohnen.
(Artikel vom 13.12.1999- Gen-Futter für deutsches Vieh.
Der Festtagsbraten kann es in sich haben: In deutschen Ställen wird gentechnisch verändertes
Futter eingesetzt - der Verbraucher erfährt nichts davon.)
Greenpeace
warf überdies dem US-Agrokonzern Monsanto vor,
brisante Untersuchungen über
eine andere gentechnisch veränderte Maissorte unter Verschluss zu halten.
Die
Umweltorganisation Greenpeace erhob den Vorwurf, es sei bei der Produktion
der Pflanzen im Labor zu Fehlern gekommen: So enthalte die Pflanze auch mehrere
falsche Genabschnitte und überdies Erbsubstanz von anderen Genpflanzen.
Laut einer Studie, über die die französische Tageszeitung "Le
Monde" bereits im April berichtet hatte, habe die Monsanto-Maissorte MON
863 bei Fütterungsversuchen an Ratten schwere Schäden verursacht
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Zulassung wegen ungeklärter Sicherheitsprobleme. Er warnte vor nicht abschätzbaren gesundheitlichen Risiken für den Menschen. So wären Risiken wie Allergien oder Beeinträchtigungen des Immunsystems beim Menschen überhaupt nicht geprüft worden.
Schlafe heute zum ersten mal zu dritt in einem winzigen Zimmer, aber in einem Bett.
Montag,18.03
Sitze allein
an Campfire mitten in der Little Desert National Park und
schreibe. Um mich herum Papageiengekreische. Habe mir wieder ein T-Bone gebraten
mit Zwiebel, Tomate, baked Beans, Fladenbrot und dazu Grillengezirpe. War
die einzige Unterkuft in der Desert Lodge, welche Zimmer und Camping bietet.
Bin aber der einzige Camper hier. Schlage mein Zelt nur auf, wenn ich mehrere
Tage bleibe und es zu heiss ist. Momentan ist es abens zu warm 35C und morgens
zu
kalt 10C.
Habe mich von Tims P(a)lace in Halls Gap in den Grampians verabschiedet
und mir noch 2 Lookouts angeschaut.
Dabei auch die
Balconys
vorspringende Felsen auf
denen auf Postkarten 1 Abo auf einem Bein über das Tal schauend zu sehen
ist. Habe mal wieder 2 frisch überfahrene Känguruhs gesehen, beidem
einen standen noch die betroffenen Leute. Dann habe ich mich total im Outback
verfahren als ich eine Abo Art Site suchte. Hat mich 2,5 Std gekostet bis ich
wieder raus fand. Der Tag war versaut. Habe dann noch eine Wollfabrik besucht.
Die haben sogar 800 Schafe in Einzelpferchen alle mit Jacken versehen, dann
wird die Wolle angeblich feiner und bleibt sauber. Habe eine Übernachtungsstelle
in mitten in der "Little Desert" gefunden. Bin
abends noch in der umzäunten Lodge 2h gewandert. Bushwalk mit Blowies.
Habe aber ausser Pflanzen kein Tier gesehen. Nur an einem Wasserloch etliche
Vögel. Mein Lagerfeuer musste ich löschen, da höchste Gefahrenstufe
bestand. Der Hausherr hatte sichtlich Angst, daß man Ihn mit 10.000$ zur
Verantwortung ziehen könne.
Dafür fand ich einige
Oldtimer
Wracks.
Mosaic-picture ..
.Mosaic-politics
Politik als nackte Wahrheit
www.mosaic-pic.de ---- indexseite
Unterseiten
Der Bundes- Lügenwahlkampf 2009
Zusammenhang: Arbeitslosigkeit und Nebeneinkünfte der Politiker
schlechte Politiker = schlechte Gesetze = Massenarbeitslosigkeit
wir brauchen eine konservative Partei
Die Glaubensfreiheit im Islam heißt Unterwerfung
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EU-Politik - Europäische Union und Arbeitslosigkeit
eine neue Runde des Wettrüstens hat begonnen
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Reisebericht Norwegen
.Nordweg-Northway.de-Nordkap
Prolog ........www.northway.de.... Reise Route North Way.......... Translation
O s l o, Holmenkollen, Heddal, Odda, Bruravik, Bergen
Bergen, Voss, Sogndal, Lom, Otta, Oppdal, Trondheim
Trondheim, Verdal, Namsos, Brönnöysund, Mosjön, Polarkreis
... Lofoten./.Vesterålen.-. Tromsö
Tromsø, Alta, Skaidi, Hammerfest, N or d k a p
Nordkap, Lakselv, Ifjord, Tana Bru, Utsjoki, Karasjok
Rückreise Inari Schweden Haparanda Dänemark
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