Prolog - Ausrüstung- Reisevorbereitung- Autokauf- Reisekosten-Reiseführer
mit immer aktueller Australien Information des CIA
Oz.
Mit dieser Australien Umrundung erfüllte ich mir einen Traum, der mit den olympischen Spielen in Sydney, Australien begann.
Joachim Fuchsberger versuchte es lt. Buch "In 47 Tagen rund um Australien". Er brauchte mit einem Fernsehteam und zwei Autos tatsächlich sogar nur 40 (anstatt 47) Tage. Ganz so schnell wollte ich es nun doch nicht. Dies sei nur denen gesagt, welche glauben es wäre eine Gewalttour und es sei zu schnell gewesen. Diese Meinung teile ich nicht. Ich stand nie unter Stress und nahm mir so viel Zeit wie ich wollte, weswegen vieles natürlich nicht zu besichtigen war. Aber alles kann man auch in in dieser langen Zeit nicht ansteuern. Schon gar nicht wenn man kein 4WD Fahrzeug hat.
Und 90 Tage für Australien sind bei Gott genug für einen ersten Überblick. Und in "80 Tagen um die Welt" von Jules Verne zeigt doch wohl auch das ich mir genug Zeit nahm. In 92 Tagen legte übrigens auch die Bergsteiger-Legende Reinhold Messner ohne Hunde- oder Motorschlitten 2800 km zu Fuß über den Südpol zurück. 90 Tage sind übrigens auch genau die max. Aufenthaltsdauer, die ein günstiges ETA Visum ermöglicht. Wer länger bleiben will muss sich einen Tag Urlaub nehmen, nach München oder Berlin reisen, Röntgenstrahlen auf sich einprasseln lassen und die Arztkosten der Untersuchung zahlen.
Weder Flüge noch Fahrten mit Bus oder Bahn vermitteln diese Vielfalt der Erlebnisse und die Erkenntnisse der unendlichen Weite und Schönheiten dieses Kontinents. Sie erschliessen sich dem Reisenden an jedem Tag an jeder Stelle immer wieder aufs Neue und werden so fast zur Sucht. Und jeder vergangene Tag und jede Landschaft bedeutet eine schmerzhafte Trennung, bei der ich denke, daß ich nie genug davon bekommen könnte, was mich etwas tröstet.
Dieser
Reisebericht soll aber auch ein Dank an die vielen weltoffenen, hilfsbereiten
Australier sein, die ich während meiner Reise kennen, schätzen
und lieben lernte.
Ich mag Ihren "way of life", der am besten zu beschreiben ist mit Ihrem
Lieblingsausdruck, "no worries". Diese Antwort auf ein Danke kann man
zwar auch mit unserem "Bitte" übersetzen. Doch ist dies zu wenig.
Die
Antwort drückt aus, daß sie keine Probleme hatten und "keine
Sorgen" kennen. Sie meistern diese. Und davon gibt es im Outback, am Ende
der Welt, bestimmt genug.
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Zum Reisebericht Australien
Der Reisebericht
Australien
wurde täglich auf einem Communicator der Fa. Nokia geschrieben.
Eine mobile Kommunikationszentrale mit schnellem Internetzugang. Ein Computer,
ist nur etwas größer wie ein Handy, und hat nebenbei auch
diese Funktion . So konnten die Reiseberichte, soweit ich eine Internetverbindung
bekam, und
das war
in fast jeder grösseren Ansiedlung mit mehr als 500 Menschen der
Fall, per email als angehängte Datei mit Bildern abgesetzt
werden. (Im email selbst nur persönliches). DieTastatur ist groß
genug, um im 2- Fingersystem fast so schnell wie auf einem normalen Keyboard
zu schreiben.
Mit der dazugehörigen digitalen Kamera Concord eye konnten die Bilder über eine Infrarotschnittstelle in den Communicator übertragen und ebenfalls übermittelt werden. Auch Filme und Tonaufnahmen waren möglich. Lediglich einen neuen Provider (Telstra) musste ich mir in Australien suchen, was aber kein Problem war. Die besseren Bilder machte ich jedoch mit 2 anderen Kameras.
Erst zu Hause griff ich die Anregung auf, auch andere an meinen Australien
Erfahrungen teilhaben zu lassen. Das Problem war nun, dass mein Schreibstil
relativ
liderlich
gehalten war. Mal Telegrammstil, mal langatmig, was zum Teil natürlich
meine Stimmungslage und mal zu kurz, was meine Lust am Schreiben wiedergibt.
Einige Sachen mussten natürlich im Zusammenhang mit der Einstellung der
Bilder korrigiert werden. Andererseits sollte der Reisebericht auch authentisch
alles
wiedergeben was man so dachte.
Sorry, 90Tage sind eine lange Zeit und der Reisebericht daher nicht immer gespickt mit Highlights. Dafür sind die Bilder schön gross und man erkennt wenigstens etwas. Habe von 900 Bildern nur 300 eingestellt. Irgendwann werden die Ladezeiten auch nicht mehr ein solches Problem wie heute noch darstellen. Und wer immer noch keine schnelle Datenverbindung hat, wird hier vielleicht erkennen, dass diese von Vorteile wäre. Die Bilder sind für Geniesser und nicht für oberfächlichliche Betrachter, die mit viel geclicke durch die Seiten rasen.
Daher verschone man mich weitestgehend auch mit durchaus berechtigter Kritik an Schreibstil, Grammatik, Interpunktion, Gestaltung der Homepage und Dauer der Ladezeiten. Im internet gibt es eben auch Amateure und nicht nur gelernte Webmaster, die ihre Homepage mit immer neuen Raffinessen stylen.
Reisevorbereitung Konzept
Bei dieser Australien Reise wurde mit Blick auf größtmögliche Flexibilität "geplant" und das bedeutet auch mit dem geringst möglichen Gepäck.
Alles passte in einen Rucksack. Die Ausrüstung klein aber fein (Zelt, Schlafsack usw) nur von ausgesuchten Spezialisten, dem "Outdoor Ausrüster". Meinen Hobbies und Outdoor Aktivitäten konnte ich dabei natürlich nicht überall nachkommen: Wildwasser Kajaking,Tauchen, Angeln, Trekking, Mountainbiking und Motorradfahren. Aber einiges ging doch ab und zu.
Mit 2 Kreditkarten und einer Bank Card ec, die an verschiedenen Stellen gut versteckt waren, konnte ich mir bei verschiedenen Stellen kaufen, was ich nach und nach doch noch als notwendigen Luxus erachtete.
Und so war auch der Wagen kein geländegängiges 4WD Fz und auch kein Camper oder Bus, sondern ein bequemer und übersichtliches Kombi Fahrzeug, indem ich notfalls auch übernachten wollte. Nach und nach stellte ich jedoch fest, dass die Übernachtung an fast jeder x-beliebigen Stelle im Busch auch ein erhebliches Stück Freiheit bedeutete. Keine Planung, wo der nächste Zeltplatz ist.
Keine
Gewalttouren, wenn dieser noch zu weit weg war. Denn,
mit der größte
Feind das Fahrers in Australien ist die Müdigkeit und die dadurch
verursachten Unfälle. Hiervor wird auch überall und
immer wieder mit "lustigen" Reimen auf den Strassen gewarnt. Die Übernachtung
im Kombi war mehr als nur eine Alternative, wenn mir der Zeltplatz zu
teuer
war oder nicht gefiel.
Keine Arbeit mit Zelt Auf- und Abbau, dem trocknen der Zeltteile (nur vom
Tau der Nacht). Keine Sorgen um Flora und Fauna. Man schließt
ab und alles gefährliche
bleibt draußen. Und zu guter letzt, innen war es leiser als im
Zelt auf dem Zeltplatz und es war wärmer in kalten Nächten.
Dafür wusste man dann
allerlei ungeliebtes Getier draußen und fühlte sich sicher.
Wenn man allein reist, kann einem keiner helfen und einige Gifte sind in Australien
nur Minuten nach dem Biss tödlich. Bis man den nächsten Menschen
sieht, könnte eine Stunde vergehen. Australien ist die dünn besiedelste
zivilisierte Gegend der Welt, wenn man sich im Outback aufhält.
Wobei es natürlich auch Landstriche gab, wo es im Wagen zu warm war. Dann war mein undurchsichtiges atmungsaktive Innenzelt die Rettung, welches auch zwei Öffnungen zur besseren Durchlüftung hatte.
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Bücher
Für die schnelle Information hatte ich dabei den Reiseführer "Australia" und "Australia Road Atlas" in Englisch vom Lonely Planet Verlag (mein Sprach Kurs)
und den deutschsprachigen Reiseführer "Australien" vom Loose Verlag, wenn ich mal ohne Wörterbuch lesen wollte.
Vor der Rundreise tankte ich ausgiebig Australien Informationen in dem von Bill Bryson geschriebenen Buch "Frühstück mit Kängurus". Einem Bestseller-Schriftsteller aus den USA (der Übersetzer hat seinen Job auch grossartig gemacht), der amüsant zu plaudern weiß und in den Archiven Australiens vieles ausgraben konnte, was man wissen sollte, bevor man startet. Meines Erachtens ein absolutes Muß, da das Buch einen fesselt.
Aber es gibt natürlich noch mehr interessante Bücher und daher hier eine kleine Auswahl.
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Erfahrungen seit 3 Jahren - in allem absolute Spitze -.
Denn viel Zeit zu lesen hat man in Australien nicht. Und die Australien Reiseführer sind sind leider viel zu umfangreich. Man braucht sie aber zur Schnellinformation.
Die Reise war selbstorganisiert mit Hilfe der in australien-info.de ( Linkliste) zu findenden Klimakarten (u.a.Temperaturen und Niederschlägen).
Eine ideale Reisezeit für die Umfahrung Australiens mit seinen unterschiedlichsten Klimazonen ist von Anfang März - Ende Mai. Die Reisezeit muss so gewählt werden, dass man überall gemäßigte Temperaturen vorfindet und insbesondere nicht in die Regenzeit im Norden Australiens hineinkommt. Sonst ersäuft man (trotz 4WD), wird von der Hitze (bis 55 Grad) gegrillt oder von allerlei Plagegeistern gequält.
Start daher in Melbourne und Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn auf dem Highway 1 mit Abstechern ins Landesinnere.
siehe Karte der Australien Rundreise
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Vergleich Reisefahrzeug Kombi - Ford Falcon und Mitsubishi Magna
Autokauf in Australien läßt sich auch von Deutschland aus bereits planen. Z.B. http://carpoint.ninemsn.com.au/Home/HomePage.asp .
Ich wählte kein 4WD Fahrzeug. Diese sind mir für das was ich plante (26500 km in 3 Monaten), zu unbequem. Haupsächlich in Sitzposition und der Federung. Dafür musste ich aber auch sehr viele Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnisse auslassen. Das war aber zu verschmerzen, denn für dass vollständige abklappern aller interessanten Stellen würde man Jahre benötigen. Irgend einen Kompromiss muss man aber immer schließen.
Die bronzene Farbe des Fz gefiel mir sofort und ich empfand sie ideal für das Outback. Roter Staub fällt da nicht so auf und Waschgelegenheiten gab es selten. Es war eine ideale Tarnfarbe im Busch, wenn ich dort ungesehen vom Highway aus übernachten musste.
Wer Angst hat vor ROADTRAINS kann aber auch eine Signalfarbe wählen. Der längste regelmäßig fahrende Roadtrain Australiens hat 6 Hänger (trailer) und ist über 100m lang. Dieser Roadtrain hat 28 Achsen, 110 Räder und transportiert Zinkerz über einige 100 km. Der Bremsweg ist entsprechend lang. Man geht ihnen am besten rechtzeitig aus dem Weg und gibt den Weg frei. Sogar einen Weltrekord roadtrain gibt es mit 2126 Rädern und fast eine Meile lang.

Zum Strassen Zustand: Sie waren bis auf ganz wenige Ausnahmen in hervorragendem Zustand. Die waschbrettartigen roten Schotterpisten bei verlassen des Higway 1 können allerdings schwer durchschütteln und gewaltig nerven. Besonders Jeeps lassen alle Schwingungen und Vibrationen durchkommen. Aber diese Abstecher waren bei meiner Australien Tour Ausnahmen.
In Australien sind hauptsächlich obige zwei Marken Kombis für Reisende im Angebot und zu empfehlen, für welche es überall günstige Ersatzteile gibt und die fast jede Werkstatt reparieren kann.
Für 1 Person bietet links der Mitsubishi Magna (mein Fz) genug Komfort und reichlich Platz. Sprit Verbrauch 11L/100km vielleicht wegen der Klimaanlage und das bei einer Reisegeschwindigkeit max. 80 km/h.
Der Ford
Falcon rechts,
ist für den Busch wohl das robustere und geräumigere Fz, besonders,
wenn 2 Personen gemeinsam reisen. Doch dann in qualvoller Enge. Die Ladefläche
quillt meistens über. Sieht man auch auf dem Bild.
Sah sogar Abenteurer, die Ihr ganzes Gepäck auslagerten, damit sie im
Wagen zum schlafen Platz hatten. Es funktioniert jedoch, wenn man auf wirklich
jeden
Ballast verzichtet. Spritverbrauch wie ich hörte, ebenfalls ca. 11 L/100km.
Ein neueres Baujahr ab 98 dürfte hier bestimmt ca. 2L/100km günstigeren Verbrauch bedeuten.
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Meine Reisekosten............. . WährungsRechner
insgesamt 7.500 €.
Für sehr sparsame sind 5.500 € möglich. (Billigster Leihwagen
in Sydney für
35 A$/Tag. Im YH gibt es Prospekte)
Lässt sich aber auch noch toppen. (abhängig vom Glück und den
Kenntnissen beim Wagenkauf und - verkauf, sowie bei Kostenteilung mit einem
Partner oder Mitfahrern.)
Die Spritpreise lagen im Osten im Jahr 2002 bei 0,80-0,90 AU$. Im Nordosten zwischen 1-1,25 AU$. (am 17.01.2004 1 AU$ = 0,61 €.) Also nichts wie hin.
Um so grösser die Besiedlungsdichte um so billiger natürlich die Benzinpreise.
Gefahren: 24.600 km - Gelaufen mindestens 500 km.
Weiter gibt es eine allgemeine Australien Information und immer aktuelle Daten hier beim CIA. in englisch oder bei Wikipedia in Deutsch
Former President George Bush was Director of Central Intelligence and head of the Central Intelligence Agency from 30 January 1976 to 20 January 1977.
und hier noch einen Australien Slang Kurs
weiter mit Teil 1 Reisebericht Australien
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eine neue Runde des Wettrüstens hat begonnen
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Reisebericht Norwegen
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