Lofoten Svolväer - Henningsväer - Nusfjord -Borg - Moskenes - Å - Fiskeböl - Gausvik - Bjerkvik - Skogstad - Moen - Nordkjosbotn - Tromsö

Reise Route North Way.

Die Lofoten und Vesterålen sind ein Inselgebiet, daß nördlich des Polarkreises vor der Küste Norwegens liegt. Diese Inseln werden meist nur als die Lofoten bezeichnet was sachlich leider falsch ist. Die Lofoten liegen im Süd-Westen der Inseln, im Nord-Osten liegen die Vesterålen.

Beschliesse von Skutvik aus zu den Lofoten mit der Fähre überzusetzen. Preis 222 Kronen.

Von Bogne nach Lödingen koste es halb so viel ist auch nur 1 Std anstatt 2 h Fahrt. Bodo ist mit über 600 Kronen, denn doch zu teuer.

Da fährt man besser den südlichen Zipfel der Lofoten zweimal ab. Wer die Landschaft geniessen will sieht sowa nicht als Zeitverlust zudem die Tagezeit und die Fahrtrichtung eine andere ist und neue Bilder bietet.

 

 

 

Ankunft auf den Lofoten in Svolvär. Ein nettes Städtchen mit mehr Aktivitäten als in den anderen Orten auf den Lofoten. Insbesondere gibt es einige nette Bars.

 

12.08. ..............

In der Nacht hat es geregnet. Stehe um 6.oo auf um mir Henningsvär ein verträumtes Fischerdorf anzuschauen.

 

 

Auf dem Weg dorthin sehe ich viele Zelte und Mobilcamper in der Landschaft verstreut. Einige packen ihr nassen Zelte in wasserdichte Säcke ein und werden sie wahrscheinlich am nachmittags bei irgendeiner Rast oder am Abend, sofern es dann nicht regnet, trocknen lassen.

In Henningsvär drängen sich malerische Häuser vor schroffer Bergkulisse

 

Beinahe hätte übrigens Henningsvär anstatt Nusfjord auf der UESCO-Liste des Weltkulturerbes gestanden.

Bezüglich Lage und Originalität sind beide Fischerdörfchen absolut gleichwertig.

 

und überall stehen die Gerüste auf dene der Dorsch getrocknet wird.

 

 

 

Die Norweger lieben ihre Trolle und jeder stellt sie sich anders vor.

In den Häusern Touristen wie man an den Fz-Kennzeichen erkennt.

Es riecht nach Seetang und Trockenfisch aus den Lagerräumen. Sogar das Leitungswasser hat einen leichten Fischgeschmack und das bilde ich mir bestimmt nicht ein. Dann regnet es wieder.


Klippfisch ist übrigens der beste Stockfisch. Er wird leicht gesalzen auf den Klippen und nicht auf den Gestellen getrocknet. Salzfisch wird aus den ganz grossen gemacht . Auf den Trawlern wird der Kabeljau tiefgefroren zu Filet oder Fischstäbchen verarbeitet.


Temperatur morgends 10 max um 14Uhr mit 16,5 Grad C.

 

Weiter entlang der E 10

 

Der Torfboden ist voll gesaugt mit Wasser. Nicht so ideal für Zelter.

 

Solche Sandstrände sind sehr sehr selten.

 

Ein besonders reich mit Blumen geschmücktes Häuschen.

 

Elche sieht man kaum, dafür überall diese netten Tierchen.

 

 

Weiter zu einem anderen Fischerdörfchen Nusfjord dem einzigen Fischerdorf auf der UESCO-liste des Weltkulturerbes. Auch Henningsvär stand zur Wahl und nur winzige Kleinigkeiten waren ausschlaggebend für Nusfjord.

Noch weniger Parkplätze aber es ist glücklicherweise immer noch zu früh für den Touristenstrom und hinter einem Hügel hat man noch ein paar Parkplätze für nicht im Ort übernachtende Touristen anzubieten. Es ist 9.00 Uhr und schon eine Mädchenwelches einen fragt ob man durchreist oder hierbleibt. Hinter einem Hügel hat man noch ein paar Parkplätze für nicht im Ort übernachtende Touristen anzubieten.

 

 

 

 

Ist das die erste Hausmöve ?

 

 

Hier nisten die Möven artgerechter, dafür aber dicht gedrängt.

 

In den Lagerräumen wird Stockfisch gelagert

 

 

Dörrfisch der zum Export nach Qualität und Länge sortiert wird.

 

Zeit zur Weiterfahrt. Es ist 10 Uhr und die erste Busladung deutscher Touristen fällt in das noch ruhig verschlafene Dörfchen ein und steuert zilbewußt den Souvenier shop an. Jetzt wird´s laut.

 

Auf dem Programm steht auch in Borg das Wikingermuseum. Es liegt am Wege und wird auch noch mitgenommen.

Eintritt 90 Kronen.

 

Auch altes Handwerk wird gezeigt.

 

 

Hier wurde also gefeiert.

In Borg lebten von 500 - 900 n.Chr. die Wikinger. Im Bild der Häuptlingssitz.

 

 

 

... v

Anschauungsunterricht wie die Vorfahren lebten.

 

Leider muss man zum See ca 20 Min laufen. Aber er ist es wert.

Leider nicht genügend Besucher da sonst hätte man auch eine Rudertour zum selber rudern buchen können.

 

Ein Nachbau des 900 v. Chr gebauten Gokstad Schiffes Länge 23,3m mit Namen "Lofotr".

 

Gewichte die für den nötigen Tiefgang sorgen, solange noch keine Waren geladen sind.

 

Habemal versucht zu rudern und einen Riemen durch die Bord Öffnung geschoben. Wiegt so etwa 20 kg das Holz und ich bin für die Sitzposition etwas zu gross. Der Riemen geht hauchdünn über die Knie und eine Fussabstützung habe ich nur für ein Bein.

Damals waren die Leute auch im Schnitt nur 1,70 und nicht 1,90m gross. Auch das Rudern mit diesen Dingern ist ziemliche Knochenarbeit und geht auf Rücken und Hände. Die müssen dadurch bärenstark geworden sein. Ein besseres Bodybuilding gibt es wohl nicht.

 

Das Schiff hat 32 Ruderplätze, einen Platz für den Steuermann also sind mindestens 34 Mann an Bord. Inclusive Boss.

 

 

. .

Eine Lenzpumpe um das Oberflächenwasser abzupumpen wie heute hatten die alten Wikinger damals nicht.

 


Das Ruderhaus in dem das Boot vor der Witterung geschützt überwinterte. Ebenfalls original nachgebaut.

 

 

 

Und weiter überall herrliche Ausblicke.

 

Die wilde rauh bizarre Landschaft hat die Lofoten so berühmt gemacht.

 

Auf der westlichsten Lofoteninsel Moskenesoy zu der eine imposante Hängebrücke führtlockt von Moskenes der 8 km lange Abstecher nach A,

 

 

wo das Törrfiskemuseum die Geheimnisse des Stockfisches lüftet. Hier der Vortragsraum.

 

 

Stockfisch Presse

 

 

Solch großen Kopf kann ein Kabeljau haben..Ein italienischer Junge demonstriert das..

.....................

 

 

Pro Jahr werden immer noch 50000 Tonnen Kabeljau mit ca. 4000 Fischern aus dem Meer geholt und davon die Hlfte zu Stockfisch verarbeitet.

Von den 4000 reisen 3000 Fischer extra in der Saison von Januar bis Ende März zu den Lofoten. Ab Mitte Februar hängt der Himmel voller Fisch und stinkt und trocknet in der trockenen und leicht windigen Witterung in der Kälte.

 

 

Dann die Rückfahrt entlang der E 10 die 1963 von König Olav eingeweiht wurde und deshalb auch Kongsveien heißt.

 

Den unteren Teil des Wehr - und Fluchtturms haben Könner gebaut. Absicht ? Irgendwie muss man ja sehen was historisch ist.

 

 

Die Norweger lieben Blumen . Hier die am häufigste Sorten.

 

Mein Lieblings - und Titelbild auf der Indexseite.

 

Alles absolut wasserdicht verpackt.

 

 

 

 

 

 

 

Das begrünte Dach ist wieder stark im kommen.

 

Übrigens auch in Deutschland. Die Alten wußten warum.

 

Dann mit der Fähre rüber von Fiskeböl nach Melbu und Ende der Lofoten.

Hier muss man auf Kinder und Elche achtgeben. Elche? Na ja. Vielleicht im Winter. Sieht aber trotzdem gut aus.

 

 

10.08.

Brauche eine neue Abblendlampe.
Die H7 12 V 55 Watt kostet hier an der Tankstelle 130 Kronen. Ein sehr stolzer Preis und eine Warnung wenn man keine Ersatzlampe mitgenommen hat.

Im Polarzoo bei Skostad kostet der Eintritt 135 Kronen. Der Spass war mir allerdings die ca. 17 € nicht Wert. Man sieht hier lediglich die heimischen Wildtiere wie Bär, Wolf, Luchs, Vielfrass, Elch und Rentier in ihrer natürlichen Umgebung in grossem Gelände.Sowie noch einige Haustierarten.

 

Am Strassenrand ein Samencamp. Eigentlich mehr eine Verkaufsstelle mit 3 Zelten und 2 Ständen.

Samen gibt es zwar auch in Finnland, Schweden und Russland, aber mehr als die Hälfte dieser ethnischen Gruppe mit eigener Sprache, Kultur und Geschichte lebt in Norwegen. Die größte samische Gemeinde ist heute nicht in Kautokeinos oder Karasjok, sondern in Oslo.

Habe eine Rentiersuppe am offenen Feuer genossen und dann nach Rauch gestunken.

 

........

Hatten Artikel aus aller Welt und wenig Eigenproduktionen. Rechts wird die Multibeer verkauft. Sieht aus wie eine Brombeere in gelb und wächst nur im Moor von Lappland. Das essen die Lappen sonst nur zu Weihnachten. Einen Likör aus "Multibeere" gibt es übrigens auch.

 

 

Die Regenbogen sind hier breiter und näher.

Danach noch mal schwimmen im Fjord. Wasser ca. 18 Grad, Luft 11,5 C sonnig und bewölkt.

 

Dann weiter durch wiederholte Regenschauer nach Tromsö, in die eine sehr schöne hohe Brücke führt unter der auch grosse Passagierschiffe hindurch können. Eine unterhaltsame Stadt mit sehr vielen Läden und vielen Touristen.

Der Marktplatz in Tromsö. Auf der Festlandseite die Eismeerkathedrale.

 

 

 

Für diese grossen Kreuzfahrtschiffe muss die Brücke so hoch gespannt sein.

Ca. 6 km westlich von Tromsö wurde übrigens die Tirpitz das größte Schlachtschiff der deutschen Flotte zerstört.

Bei einem schweren Angriff britischer Trägermaschinen wurde das Schiff von insgesamt 15 Bomben getroffen, es gab 108 Tote und 284 Verwundete. Am 17 April kam es bereits zum nächsten Luftangriff, bei dem das Schiff aber nur von einer Bombe getroffen wurde. Im August kommt es dann zu weitern Fliegerangriffen. Im Oktober wurde das Schiff von einem Verband viermotoriger Bomber angegriffen. Die Flugzeuge waren in Nordrußland gestartet und erzielten einen Treffer auf dem Vorschiff. Die »Tirpitz« war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr einsatzfähig.

Am 17. Oktober machte das Schiff dann im Sandesund fest, wo es bereits einen Monat später am 12. November Ziel von 32 »Lancaster«-Bombern wurde. Schon die erste Welle der angreifenden Bomber konnte drei Treffer erzielen, worauf »Tirpitz« etwa 60° Schlagseite erhielt. Die 1.000 kg-Bomben der weiteren Wellen rissen die Backbord-Bordwand auf, so daß das Schiff insgesamt 135° Schlagseite erhielt. Dabei wurde der größte Teil der Besatzung unter Deck eingeschlossen. Insgesamt starben bei diesem letzten Angriff 902 Mann, 806 kamen mit dem Leben davon.

Der norwegische Polarforscher Amundsen und Nationalheld.

 

Es liegt der Geruch von See in der Luft und ein Hauch von Abenteuer, wenn man bedenkt wieviele Expeditionen von hier aus in die Polarregion starteten.

 

Auge in Auge mit einem Eisbär .

 

Eisbär on Tour.

 

Ein hilfsbereiter Italiener schiebt unaufgefordert und unerwünscht. Grund anfassen verboten.

 

Hier muß ein historisches Gebäude der Moderne im Stadtzentrum weichen. Abtransport später am Stück.

 

Historische Häuserzeile. Und endlich wieder ein McDonald. Habe gnadenlos zugeschlagen. 6 Hamburger und Pommes satt. Das ist nicht viel. Der Weltmeister, ein Japaner, fraß 67 Hamburger in 8 Minuten und kassierte dafür 10 000 $.


Zum Schluss wird der Wagen an der Tankstelle noch kurz 3 min mit Hochdruck wieder etwas fein gemacht. Preis hierfür 30 Kronen.

Übrigens verdienen die Norweger auch nicht so viel, wie viele wegen der sehr hohen Preise glauben. Eine Studentin verdient als Hifskraft etwa 100 Kronen/Std und ein junger lediger Handwerker 150 Kronen. Aber dafür sind die Lebensmittelkosten mindestens doppelt bis dreifach so teuer wie bei uns.


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