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Trondheim, Stjördal, Verdal, Steinkjer, Namsos, Brönnöysund, Mosjön, Mo i Rana, Polarkreis, Skutvik

Reise Route North Way.

Heute 2o km hinter Trondheim läuft vor mir ohne Eile ein Fuchs über die Strasse. Ich halte um die Kamera rauszuholen und er schaut mich unter der Leitplanke stehend 10 Sekunden an. Hebe die Kamera und er verschwindet unter einem Busch. Pech gehabt. Mit einer normalen Kamera hätte ich ihn gehabt.

 

Wider mal werden Elche angekündigt. Ungefähr so oft wie in Deutschland das Hotel zum springenden Hirsch.

 

Aber diesmal sehe ich bei Sjöasen am Rande einer Fichtenschonung meinen ersten Elch in freier Wildbahn.

 

Und der bleibt stehen, solange bis ich meine Fotos habe und beobachtet mich dabei ständig.

 

 

Der Elch hat keine Angst und frisst gelegentlich weiter.

 


Die ganze Ecke vor und hinter Trondheim hat viel altes gutes Bauernland. Wikingerland.

 

Und dann

traumhafte Bilder zum geniessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Kfz-Mechaniker baute mir in Rekordzeit von 10Minuten und zu einem Spitzenpreis einen Hecklappenmotor ein. In Deutschland erklärte man mir das dauert eine Stunde. Er bekam dafür 50 Kronen extra. Denn Motor hatte ich schon in Schweden für viel Geld erstanden, doch hatten die keine Zeit zum Einbau.

Er hatte das zwar noch nie gemacht aber ein Mechaniker kann alles, wie er mir erklärt.

 

Blick von der Fähre

 

Die Landschaft ist jedoch mit Häusern, deren Besitzer in Trondheim arbeiten, stark zersiedelt.

 

Wo man ein Plätzchen fand steht ein fast immer sehr gepflegtes Haus mit Blumen im Vorgarten.

So sieht also auch der Traum des Norwegers aus.

 

Diese Kuh hat keine Lust sich zu bücken und frießt vom Heuwagen. Aber auch die andern wirken müde.

 

 

Hier wird viel Heu gemacht und wetterfest in Plastik verpackt.Der Winter ist lang.

Temperaturen morgends14,5 mitags 28,5 und abends um 22 Uhr, 18 Grad.

 


10.08.
Heute geht es auf der Route 17 weiter.

Dazu werden 3 Fähren benutzt für insgesamt 250 Kronen Fährgeld.

 

Die letzte Fähre ist mit 137 Kronen doppelt so teuer wie die anderen.

Zwischen Anndalswägen und Forvik glaubt man das wären mediterrane Berge.

Mache wieder zwei Mal Halt zum schwimmen. Jede Menge Miesmuscheln und Krabben aber nur winzige Fische sind zu sehen. Komm mit einem dort lebenden Norweger ins Gespräch. Die Muscheln essen sie hier nicht.

 

Dann gehts noch über eine Brücke mit 82 Kronen Maut. Hinter der Brücke geht es auf der 17 weiter. Bin total verwirrt, weil im ADAC Plan 78 steht. Auf Umwegen aber nicht auf der gezeigten Strasse komme ich mit einer weiteren Fahrt auf einer Fähre schliesslich doch noch auf die E 6.

Werde in Zukunft doch einen genaueren Olan mit auf Reisen nehmen, der auch die vielen Nebenstrassen zeigt. Ansonsten muss man sich durchfragen.

Temperatur heute max. 24,5 Grad.


11.08.
Früh um 6 Uhr geht es wie immer wieder auf Tour. In der Zeit bis 9.00 Uhr und abend nach 8 Uhr gehört dir Norwegen ganz allein.

Kein Mensch auf den Strassen.

 

Spätestens dann rollt die Mobilcamperlawine und wenn diese Pech haben müssen sie in langen Reihen hinter einem Lastwagen herfahren.

Zum überholen am Berg reichten die PS halt nicht, wenn eine Kurve auf die andere folgt. Skandinavien scheint die ideale Ecke für Mobilcamper.

Man spart viel Übernachtungs Geld und hat relativ vernünftige Temperaturen. Im Süden Europas dürfte es nachts innen nicht so angenehm sein.

 

 

Habe heute hinter Moi I Rana den Polarkreis 66Grad 33Min überschritten und der liegt sogar genau an der richtigen kältesten Ecke in dieser Gegend.

Gekennzeichnet rechts und links der Strasse durch je einen Globus mit Ringen.

 

Für den Touristen gibt es auch ein Gebäude, wo er sich einige Souvenieres kaufen kann.

 

Hier oben wachsen nur noch kümmerlich dünne Birken und dann gar nichts mehr ausser ein paar Flechten.

 

Trage immer noch kurze Hosen und nur ein Hemd. Ein spanische Ehepaar friert anscheinend, denn sie tragen Daunenjacken.

Das links von mir liegende zweitgrösste Gletscherfeld Norwegens sieht man leider nicht dafür einmal hoch am Berg ein wenig Eis grünlich schimmern.

 

 

Dann geht es zusammen mit einem Gebirgsfluß wieder tiefer und die Temperaturen höher- auf 16 Grad. Mehr ist heute dann auch nicht mehr drin.

 

 

 

 

Ab Rognan ist die Fjordlandschaft dann wieder wie gewohnt grün mit hohen Tannen und hat einige traumhafte Ausblicke.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es reicht aber um, ohne zu schwitzen sonnen zu baden und auch das Wasser liegt wie gestern bei ca. 22 Grad.

 

In Norwegen sieht man überall Kriegserinnerungsdenkmäler. Habe mal so ein Museum Eintritt 50 Kronen besucht.

Ausser ein paar Puppen in Uniformen,ein paar Waffen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen gab es nicht viel zu sehen.

 

 

 

 

 

 

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