Oslo, Holmenkollen, Heddal, Odda, Bruravik, Bergen
Reise Route North Way.
03.08.2004 Anreise
Übernachtung auf der Insel Fünen in Dänemark und Fahrt über die Störebelt Brücke für 250 Kronen. Diese liegt mit ihren sehr hohen Pylonen morgens um 6.30 noch im Morgennebel. Mit der in die Überführung eingebundene Insel mitten im Belt ein wunderschönes Bild. Jedoch anhalten auf der Brücke geht nicht. Zu viel Verkehr.Trotz des sehr hohen Preises wird der Zoll wegen der Zeitersparnis gegenüber der Alternative Fähre gern gezahlt.
04.08. Malmö Lund Göteborg
Fahrt über die Öresund-Brücke nach Schweden. Bezahlt wird
in Malmö. Von 50 € bekomme ich 100 Kronen zurück. Und
weiter an Göteborg
vorbei.
Beide Städte kannte ich von früheren Besuchen, weswegen heute nur die
Landschaft interessant ist. Die Gras- Landschaften wirkten etwas verbrannt und
freuen sich bestimmt über die heute immer wieder niedergehenden Schauer
und Wolkenbrüche, welche mich bis Oslo begleiten.
Schaute mir ausgiebig Lund mit seiner alten Domkirche an, wo viele
dänische
Bischöfe residierten.
05.08. Oslo
Habe mir heute für Oslo viel vorgenommen. Mein Navigationsgerät lotst
mich sicher zu einem Parkplatz an der Nationalgalerie, wo mir ein geschäftstüchtiger
Student
billige Parkkarten für den halben Preis verkauft.
Hauptstraße mit Blick auf den Bahnhof
Das wichtigste erstmal eine Auto-Ladegerät für meine Kamera. Obwohl das Geschäft in der Hauptstraße, der Karl Johans Gate am Bahnhof sehr unscheinbar und räumlich klein wirkt, für ein erstes Haus in einer Hauptstadt, hat es freundliches Personal und ein solches Gerät. Also sehr empfehlenswert. Auch der Kiosk am Bahnhof findet die Ursache, warum die gekaufte Calling Card nicht funktioniert. Grund Norwegens größte Telefongesellschaft Telenor unterstützt diese Karte nicht. Dafür eine andere der 3 vorhandenen Gesellschaften.
die ältesten Häuser , die ich sah
Die Innenstadt ist überschaubar und übersichtlich. Man findet sich sofort zurecht. Kann man nicht unbedingt erwarten, wenn man liest das Oslo Europas größte Hauptstadt ist, jedenfalls der Fläche nach. Und so zieht sich die Metropole wie ein Amphitheater an den Berghängen rund um die Spitze des Oslofjords empor. Allerdings 2 Drittel dieser Fläche sind Wälder Wiesen und Seen.
Besuch der Festung Akershus, wo norwegische Gardesoldaten Wache stehen.

Mit Blick auf den Oslo Fjord.
Mein Hauptaugenmerk liegt zwar auf Landschaften, doch ist eine noch nicht besuchte
Landeshauptstadt auch was besonderes.

Schließe mich einer norwegischen Schlossführung, in welcher die Königsfamilie residiert, an.
Bei der deutschsprachigen Führung müsste ich 2 Std warten. Das Schloss ist relativ neu verglichen mit alten Schlössern des europäischen Festlandes und ist auch nicht sehr aufwendig gebaut. Es ist fast schlicht und dezent zu nennen, wie eine etwas zu große Villa. Übrigens ganz im Sinne der hervorstechenden norwegischen Tugenden: Bescheidenheit, Ordnungssinn und Sauberkeit. Das Parkett weist große Spalten im Parkett auf, ein Zeichen, daß das Holz nicht gut abgelagert war. Und die Decken sind lediglich bemalt und kein Stuck wie in vergleichbaren Königs- oder anderen Fürstenschlössern. Auch von außen sieht es wenig protzig aus. Denn Protz ist in Norwegen fast verpönt.
Dann Besuch des Viking Museums.
Wie man sieht sind die ziemlich weit herumgekommen.
und so wurde gebaut.
Ausgestellt sind 3 Schiffe.

Ein prachtvoll gestaltetes welches nur in den Fjorden von einem Fürsten eingesetzt wurde

Ein Lastenschiff.


und ein stabileres hochseetaugliches, welches auch große Lasten transportieren konnte. Von dem dritten war nur der untere Teil erhalten. Alle sollen ehemals auch auf dem Schiff eine Grabkammer gehabt haben.

Weiter ein Holzwagen als Grabbeigabe.

und verschiedene Gebrauchsgegenstände mit etwas Schmuck der alten Wikinger.
Hier wird Gemüse verkauft.
Man sieht was man mit Englischkenntnissen das meiste versteht.
Dann das Freilichtmuseum


in dem man versuchte alle In Norwegen gebauten Holzhaus-Stilrichtungen mit Inneneinrichtungen zu erfassen und zu erhalten.

Einige der Häuser sind wirkliche Prachtstücke.



Und noch etwas begleitet Multikulti:
Die Vergewaltigung einheimischer Frauen, worüber allerdings ein Mantel des Schweigens zu breiten ist. In Oslo wurde jetzt bekannt, dass im Jahre 2009 alle Vergewaltigungen durch Moslems und/oder Afrikaner verübt wurden, die Opfer aber in neun von zehn Fällen ethnische Nowegerinnen waren.
Warum in Pakistan lt. Scharia 75% aller vergewaltigten Frauen wegen Ehebruch im Gefängnis sitzen und warum die Vergewaltiger nach islamischem Recht ungestraft davonkommen. ...auch ein Grund warum so wenige vergewaltigte moslemische Frauen eine Vergewaltigung anzeigen... und ein Grund warum einige notorische Vergewaltiger, die unser Recht nicht kennen glauben sie können im Westen so weitermachen.

Und überall werden den Besuchern auch zeitgenössischen Trachten gezeigt sie mit Informationen versorgt
und hier sogar mit einem originalgetreu hergestelltem selbstgemachten Finnlandgericht versorgt. Übrigens das einzige finnische Haus.
Besonders beeindruckend eine Stavkirke. Diese Stabkirche hat 8 große Baumstämme als tragende Pfeiler.

Trachten gehören dazu.

Das Holz ist mit Teer bespritzt und so haltbarer gemacht. Innen ist es wegen der kleinen Fenster sehr dunkel und es riecht angenehm nach Holz und Teer Der Altarraum ist bemalt.


Besonders die Eingänge enthalten feine Schnitzarbeiten.
Zum Abschluss des Tages noch eine Fahrt zum Holmenkollen hoch.
........
Souveniers.
Wieder Eintritt 50 Kronen.

Dafür kann man dann allerdings auch das dort integrierte Skimuseum sehen. In der dortigen Provinz Telemark wurde ja angeblich der Ski erfunden.
Dann hoch mittels 250 Stufen auf die Schanze. Der Aufzug ist Äser Betrieb. Ab dem letzten Podest allein 100 Stck. Das geht dann in die Beine und der Schweiß kommt raus, wenn man zu schnell hoch stürmt.
Und ein Blick wie Ihn die Springer haben, allerdings im Sommer ist die Auslaufzone mit Wasser geflutet.

Und wie man unschwer erkennen kann, dort wird gebadet. Von oben allerdings nicht zugänglich und unten kostet es keinen Eintritt.
Oben ein herrlicher Überblick über Oslo und seinen Fjord.
Bild 1
Bild 2
Bild3
06.08. Heddal
Von Oslo über Notodden nach Bruravik.

Der Himmel hängt voller Regen.

Schon früh um sechs habe ich mir den Friedhof in Heddal angesehen, wo angeblich Norwegens schönste Stabkirche steht.
(Später hörte ich das die allerschönste in Borgund stehen soll.) Diese zeigt über dem Eingang mit Kreuz und dann Drachenköpfe in den weiteren 2 Etagen. Bemerkenswert die Gräber, welche nur sehr wenig Raum für die Grabpflege mit Blumen lassen.

Mitten im Friedhof.

Gezeigt aus allen 4 Richtungen.
Holz muß auch mal renoviert werden.

Die Gräber tragen dem geringen Platzbedarf an Boden im Norden Rechnung. Und immer sind sie mit allen Blumen die es hier so gibt gepflegt.

Ab Notodden entlang der E134 sieht man übrigens immer wieder diese uralten Holzhäuser, welche man bereits in Oslo im Freilichtmuseum bewundern konnte. Wahrscheinlich ist es am Boden wesentlich Kälter im Winter und so baute man sie auf Stelzen welche gegen eine Verrottung des Holzes am Boden hilft.

Den Raum unter dem Boden wird man wohl als Stauraum für Brennholz genutzt haben.

Unterbrochen von reizvollen Gebirgsflüssen.

Und wie als Warnung diese Schild. Als Erinnerung vielleicht daran, dass das Wetter, je weiter man nach Bergen kommt noch schlechter wird.







Wo sind die Elche? Stattdessen Schafe.

Wasser oben, unten und in der Mitte läufts auch runter.




Auch sehr viele Rastplätze und Zeltplätze sind zu finden, hier wird viel
für den Sommer Tourismus getan.
Es hat leider ab 15 Uhr wieder geregnet und den ganzen Tag nicht
mehr, mit wenigen Unterbrechungen, aufgehört.

Überall am Indre Samlafjord
entlang übrigens Obstgärten am Hang.

Zur Zeit ist Kirschenernte und die Moreller (Kirschen) werden zu 30 Kronen das Plastikschächtelchen überall am Strassenrand angeboten. Auch Pflaumen sind schon zu haben. Während die Äpfel und Birnen an den Bäumen noch sehr klein sind.

Habe am Eidfjord bei Brimnes nach Bruravic mit der Fähre übergesetzt.

07.08.
Bin heute vor 120 km vor Bergen hinter Kvandal am Utnetfjord bei schönem Wetter abgefahren. Habe um 6.30 Uhr im Granvin Fford gebadet und mich gewundert das er mit ca. 22 Grad so warm ist.


Auf einer Brücke die über einen Seitenarm des Fjords führt konnte ich herrliche Landschaftsaufnahmen machen. Diese Zeit ist die schönste. Kein Verkehr und alles unendlich ruhig.



Und überall auf diese Strecke am Strassenrand wilde weinrote Staudenblumen. Familie: Nachtkerzengewächse
Warum die allerdings Weidenröschen heißen weiß ich auch nicht. Weder habe sie etwas von einer Weide noch von Röschen etwas an sich. Synonyme: Feuerkraut, Waldröschen, Antinskraut.
Die Weidenröschenarten enthalten Flavonoide, darunter das stark entzündungshemmend wirkende Myricetin, Sterole (beta-Sitosterol), Triterpensäuren und Gerbstoffe.
Weidenröschenkraut wird ausschließlich in der Volksheilkunde bei
Blasenentleerungsstörungen aufgrund einer gutartigen Großaufnahme
der Vorsteherdrüse (benigne Prostatahyperplasie Stadium I und II) verwendet.
Die Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt. Daher kann eine Anwendung nicht empfohlen
werden und es sollten in dieser Hinsicht besser untersuchte Heilpflanzen (z.B.
Brennesselwurzel) vorgezogen werden. Weidenröschenkraut ist Bestandteil
einiger käuflicher Teemischungen



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