Land der Buschfliege - Australiens Fliegen Plage - Monster Fliege - Fliegen Information

australische Fliegen (australisch Blowies) (auch Buschfliegen, Sandfliegen, Stubenfliegen, Schmeißfliegen, Drachenfliegen, Gleitschirmfliegen, Segelfliegen, )

Mit dem Thema Fliegen muss man sich beschäftigen, bevor man eine Australien Rundreise macht. Fliegen sind nach einhelliger Meinung der Wissenschaftler die besten Fluggeräte, welche die Natur in 70 Millionen Jahren und solange gibt es sie schon, hervorbrachte. Ihre Art zu fliegen gilt allgemein als die perfekteste und für den Mensch als am schwierigsten als Gerät zu imitierende. Ihre plötzlichen Richtungsänderungen, Flugmanöver, Flügelschläge und die sparsamste aller Energieverwertungen werden zur Zeit intensiv studiert. Und nachdem mich diese fiesen Flugsaurier so ärgerten beschloss auch ich sie zu studieren.

Hier meine hochwissenschaftliche Abhandlung. Ein - Fliegen Manual -. Mein " Survival Fliegen Guide " durchs Outback Australiens.

Australien ist das Land der Buschfliegen, denn es gibt Sie in Unmengen und fast überall.
Grund dürfte wohl sein, das es in Australien im Outback jede Menge Tiere und somit auch Tierkot gibt. Rinderdung ist ein guter Nährboden für Fliegenmaden.
Wo Rinderfarmen in der Nähe sind gibt es daher am meisten Fliegen. Auch Tierkadaver und davon gibt es massenweise auf den Strassen, sind eine ideale Aufzuchtstätte. Eine Fliege transportiert bis zu 5 Millionen Keime.
Nicht alle Kadaver werden von den Raubvögeln, Raben, Krähen und Magpies (eine Art Elster) gefressen. Viel Aas verwerten auch die Maden der Fleischfliegen. Schmeißfliegen zählen zu den wenigen Fliegen Arten auf der Erde, die über das Enzym Kollagenase verfügen, mit dem sie Bindegewebe abbauen können.

Wer Fliegen nicht ertragen kann bleibt am besten zu Hause oder nimmt ein Schiff. Lediglich die dichtbesiedelte Ostküste und die Städte sind ganz "fliegenfrei".

 

 

Fliegen-Fischer finden im Outback nur Köder aber kaum lohnende Gewässer. Wer sowieso nie was fängt, also nichts wie hin. In Australien ist fischen übrigens National Sport.

Hier Andy's Rekordfliege (2.56 Meter und 40 Kilo schwer) für's Guinnessbuch der Rekorde.

 

 

Links einer mit Netz über dem Kopf

 

Sah in Alice Springs Touristen, die haben Netze wie Pullover, die auch über den Kopf gehen und dies in dieser Hitze.

Worauf man nicht verzichten sollte, ist allerdings ein Netz, das über den Kopf geht. Am besten eingebaut im Hut für den Notfall. Kriegt man im Outdoor shop. Manchmal sind es zu viele Fliegen. Wer ohne dieses Netz im Freien mal ein Geschäft verrichten muss, wird wirklich schwer bestraft. Sie krabbeln besonders gern in Nase, Ohren und in die Augen. Manchmal greifen sie an, wie die Stukkas im Sturzflug.

Sah auch einige Touristen mit Hüten an deren Krempe Fäden beschwert mit Korken oder anderen Bammeln hingen. Auch ein Mücken Schutz. Weiß allerdings nicht wer davon verrückter wird der Hut-Träger oder die Fliegen. Funktioniert aber nur wenn sich der Kopf bewegt.

"swagman hat" mit Korken. Echt - zum Kopf schütteln.

Nicht umsonst ist es der "australische Gruß", wenn die Hand die Fliegen vom Gesicht weg wedelt.

Wobei die Australier allerdings unter den Buschfliegen weniger zu leiden haben als die Touristen. Der Grund ist wahrscheinlich, sie winken weniger und nicht so hektisch. Um so mehr man sich bewegt um so mehr lockt man sie an und um so aggressiver werden sie. Also, nur winken, wenn sie in die Nase Augen und Ohren wollen. Alles andere dürfen sie. Manchmal sitzen bis zu 10 Fliegen auf dem Rücken.
Sollen sie, da stören sie nicht. Eine heftige Bewegung und sie sausen vor deinem Gesicht rum.

Blowies (Buschfliegen) (Schmeißfliegen im Outback) sind kleiner als unsere Fliegen, aber 10x aggressiver bzw. hartnäckiger. Die geben nie auf.

Australiens Buschfliegen sind am aktivsten in der Hitze. Wenn es abends dunkel wird und kühler sind sie weg. Man kann es sehr gut im Wagen beobachten. Sobald die Klimaanlage an ist werden sie inaktiv. Bei mir verschwinden sie nach einiger Zeit immer in den Lüftungsschlitzen. Tauchen dann auch später nicht mehr auf. Vielleicht sind sie erfroren? Also, keine Hektik, wenn an einer Raststelle gleich 10 Stck dir in den Wagen folgen. Allerdings wehe dem, der keine Klimaanlage hat.
Ihm bleibt nur der Ventilator oder das offene Fenster, denn Wind mögen sie auch nicht. Das Gesicht immer dem Wind, wenn einer da ist, zugewandt, dann hängen sie auf der anderen Seite, aber da stören sie ja nicht.

Die Fliegen Monster sind ständig auf der Suche nach Körperflüssigkeit werden dabei offenbar auch von allem glänzenden angezogen. Wahrscheinlich vermuten sie da Wasser. Die Augen sind daher bevorzugtes Ziel. Also am besten etwas zukneifen und auf eine Sonnenbrille verzichten, denn die spiegelt ebenfalls. Ich habe deutliche Unterschiede mit und ohne Sonnenbrille festgestellt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sie sich im Auto ständig an den Scheiben, bevorzugt der Windschutzscheibe, aufhalten. Dort habe ich in eine Ecke ein Fliegengift (hergestellt aus dem Fliegenpilz?) an die Scheibe gespritzt. Landen sie dort, dauert es nicht lange, bis sie sich die Füsse geleckt haben und langsam werden. Dann sind sie ein leichtes Opfer oder sie kippen auf nimmer wieder sehen in die Lüftungsschlitze.
Das ist zwar hinterlistig aber bekanntlich frisst sogar der Teufel in der Not Fliegen. Wer glaubt, sie im Freien mit süßem z.B. Marmelade weglocken zu können, täuscht sich.
Auch Wasser funktioniert nicht als weg Lockmittel. Ein Australier erzählte mir, Schweiss lockt Fliegen an, weswegen man langsamer arbeiten solle.
Das kann ich nicht bestätigen. Auch frisch geduscht sind sie da.

Offenbar reagieren sie auf Bewegung, Geruch, Reflexionen und Farben.

Empfehlenswert ist um Leute mit Fliegen einen großen Bogen zu machen. Denn Fliegen springen gern über - bei interessanteren Opfern. Wenn ich solche Flugzeugträger sehe, mache ich meinen Bogen und sage "keep your flies".

Manche Buschfliegen sind auch sehr anhänglich. Eine verfolgt mich nun schon seit Melbourne. Ich nenne sie Melbi. Manchmal auch "Me by". (by me)
Sie ist mit allen Wassern gewaschen und geht mir auch nicht auf den Leim. Sie hält sich auch nicht an der Windschutzscheibe auf, sondern irgendwo hinten in den Klamotten. Vielleicht sind es Duftstoffe, auf die sie bevorzugt reagiert. Nannte eine andere Fliege Jürgen. Erwar ein nettes Fliegenmonster und ließ mich in Ruhe und ich Ihn, obwohl ich es zur Meisterschaft brachte Fliegen zu fangen. Was ist gar nicht so einfach bei 333 Flügelschlägen in der Sekunde. Manchmal liest man auch von 200 Flügelbewegungen vor und zurück pro Sekunde. Kommt wohl auf die Spezies an. z.B. Condor.

Meine Großmutter war übrigens eine begnadete Meisterin im Fliegen fangen. Noch im hohen Alter, mit fast langsamen aber immer zielsicheren Bewegungen, gelang ihr jeder Versuch. Sie wußte offenbar genau, wo sie ihre Hand hin bewegen musste und entließ die Tierchen dann, gefangen in der hohlen Hand, auch wieder draußen unversehrt ins Freie. Und sogar Fliegen binden konnte sie.

Den Namen Buschfliege bekam sie wahrscheinlich zu Ehren von Wilhelm Busch, der sich als erstes mit ihr ausgiebig beschäftigte und sogar ein Gedicht schrieb, natürlich mit dem Namen " Die Fliege ".

Festgestellt habe ich auch, dass sie weiße Hemden bevorzugen. Aber vielleicht sieht man sie dort nur besser. Auf keinen Fall soll man blaue Hemden tragen. Blau wirkt wie ein rotes Tuch auf die "march flies" und diese Spezies soll sogar stechen. Und unter den Sandfliegen sollen übrigens die Blauen am "unangenehmsten" stechen.

Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen her. ....Hier mal nur sex anstatt "Sieben Fliegen auf einen Streich".

Die Australier haben mit "Rid" und "Bushmaster" hervorragend wirkende chemische Keulen gegen Moskitos (Mücken), aber noch kein harmloses Mittel gegen Fliegen entwickelt. Es soll zwar auch bei Fliegen nützen, aber warum gleich mit Kanonen nach Spatzen, sorry Fliegen, schießen.
Mein Vorschlag wäre ein Fliegengift auf die Sonnenbrille gespritzt und diese nach hinten zeigend aufgesetzt. Das hilft bestimmt. Man wird dabei halt dumm angeschaut.
Daher nur zu empfehlen bei Buschwanderungen oder wenn man allein ist.

Ein Regenschirm gegen die Sonne hilft auch, wenn man diesen ab und zu bewegt. Man schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe oder so ähnlich.
Dumm ist nur, man fällt damit genauso auf, wie mit der verkehrt herum aufgesetzten Sonnenbrille.
Aber vielleicht vermuten die Australier dahinter bzw. darunter, nur einen spleenigen Pom, (Pommie = Engländer), der sich nicht von seinem Schirm trennen kann und (vergeblich) auf Regen hofft.

Den Spitznamen Poms bekamen in der Gründerzeit die englischen Neuzugänge Australiens (Strafkolonie der Krone). Also die Zwangsaussiedler des UK und es bedeutet eigentlich "prisoner of her majesty".

Nun noch eine gute - Fliegen Information -. In der Nacht gilt auch für die Fliegen "mach mal Pause".

Dann aber kommen nach den Blowies die Mossies (Mozzies),....................................................................................................

wie die Ozzies, immer all zu sehr verniedlichend, die Moskitos

  (Mücken)(Stechmücken), eine ihrer weiteren Quälgeister, nennen. Das wirksamste Moskitomittel sei DEET meinen Wissenschaftler nach Versuchen. Die Zeitschrift Ökotest dagegen warnt vor DEET. Ultraschallgeräte bringen gar nichts, da zumindest sind sich beide Testorganisationen einig.

Moskitos bzw Mücken sind in der Dämmerung besonders hungrig. Tagsüber sind sie dagegen ziemlich träge und nachts meist schon satt sind. Menschen mit dünner, gut durchbluteter Haut werden bevorzugt Mücken /Moskitos werden von greller, bunter Kleidung angelockt. Duftstoffe spielen eine große Rolle .Als ich im Auto eine Ananas hatte, fanden sie sogar durch das verschlossene Auto in den Innenraum.

 

Übrigens bemerkte ich, dass die Fliegen mich, um so länger ich mich in Australien aufhielt, immer weniger belästigten. Vermute als Ursache den regelmäßigen Genuss von riesigen wohlschmeckenden Steaks und gegen den Durst Bier (Ozzis don’t trust one, who doesn’t.) Vorsicht bei zu viel Bier kann man auch auf die Nase fliegen. Steaks und Bier helfen anscheinend nicht nur gegen Moskitos.

Für Vegetarier und Weintrinker empfehle ich daher Vitamin B-Komplex Pillen. Am besten sollte man schon 3 Wochen vor Reiseantritt mit der Einnahme beginnen. Gegen die Fliegenplage ist auch ein Gemisch aus ätherischen Ölen (wie z. B. Minze oder Zitrus) und Wasser wirksam. Sogar Knoblauch ist wirksam. Allerdings bleiben dann nicht nur die Fliegen sondern auch die Bienen weg.

Soviel zu meinem Fliegen Trauma.

Übrigens, sollte man wirklich - nicht alles - zu Ernst nehmen.

Wie sagt doch ein altes deutsches Sprichwort: " Fliegen und Lügen haben kurze Beine ". Fliegenbeine

 

Infos :

Fleischfressende Fliege bedroht Australiens Tierwelt und Angriff der Killerfliegen

Und hier noch ein kleiner Australien Sprachkurs http://www.australien-panorama.de/fakten/slang.html

 

Fliegen und Menschen haben eines gemeinsam: Man kann sie beide mit Zeitungen erschlagen.

 

Über den Islam

...für alle dümmlichen schwätzenden Pfäffinen und Pfaffen zur Aufklärung

Professor Gabriel konnte bereits mit 12 Jahren den gesamten Koran auswendig. Gabriel studierte an Al-Azhar-Universität Kairo (der angesehensten Bildungsinstitution der islamischen Welt) vier Jahre für den Bachelor und schnitt als Zweitbester seines Jahrgangs von 6000 Studenten ab. Danach 4 Jahre Studium für den Magistergrad und nochmal 3 Jahre für seine Promotion. Dies denen, die behaupten könnten er hätte den Koran falsch interpretiert. Dies den PfAffen, die behaupten sie kennen den Koran besser.

 

und falls dies den dummschwatzenden und rot/grünen Vakuum-Köpfen, noch nicht reicht - eine Berichtesammlung in Buchform unten

was bei uns und den bereits moslemisiert fortgeschrittenen anderen europäischen Ländern bereits geschehen ist und was man nicht aus der politisch korrekten Presse erfährt. Das Ende der uns vorgegaukelten heilen politisch korrekten Welt. Geschrieben für alle friedliebenden Menschen, die kein totalitäres, faschistisches "Viertes Reich" wollen.

Ein absolutes muss für jeden Politiker. Euch Verarschten werden die Augen aufgehen. - Versprochen ! - der Autor ist Udo Ulfkotte. Dezember 2003 ging der Staatsbürgerliche Preis an den Journalisten Dr. Udo Ulfkotte, der sich seit langem mit Islam und Terrorismus beschäftigt. ... und Dank auch allen Pharisäern und Heuchlern.

 

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Top 50 Reiseberichte

 


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