Coober Pedy "Originale" (Charaktere) Z
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Old Percy war eines dieser Coober Pedy Originale, welcher jeden Monat für ein paar Tage verschwand und bei seiner Rückkehr einige der feinsten Kristall-Opale verkaufte, die man je gesehen hatte. Wenn ihm das Geld ausging, folgtem ihm etliche, die er aber als erfahrener Buschmann bald los wurde. Bei seiner Rückkehr hat er dann wieder eine Runde für dir Erfolglosen geschmissen und in sich hineingelacht, über die, welche ihm zu folgen versuchten. Eines Nacht als er zu viel getrunken hatte verriet er den Namen, den er der Opalfundstätte gegeben hatte. Er nannte sie „Pussy Cat Creek“ weil er eine riesige wilde Katze am Rand des Bachs dort beobachtet hatte. Während des Besuchs einiger seiner Verwandter in der Stadt wurde er sehr krank. Und er fühlte das es zu Ende ging. Deshalb sandte zu seinem alten Minerfreund Henry um ihm das Geheimnis zu verraten. Dieser kam zwar nach 2 Tagen, jedoch eine Nacht zu spät. Old Percy war bereits tot. Seit dieser Zeit suchen die Menschen auf dem Pferderücken mit Motorrädern, Hubschraubern und Flugzeugen immer noch den sagenhaften „Pussy Cat Creek“
Crazy Jack bekam seinen Namen, weil er in einer angeblich absolut toten Ecke weiterschürfte. Seine Partner ließen ihn an diesem Claim allein zurück. Er bohrte sein Loch in eine Richtung, welche er schon immer für aussichtsreich hielt und fand in einigen Stunden eine Tasche voller Opale. Wegen dieser Verrücktheit erhielt er seinen Spitznamen. Aber natürlich war er nicht so verrückt, wie damals jedermann annahm.
Crocodile Harry, inzwischen an die 80, kam angeblich, so glauben die Australier, ursprünglich aus Bayern. Er behauptete, er hätte einen Adelstitel und wurde auch der Baron genannt. Jedoch bekam er wegen seine Krokodiljagden im Nördlichen Territorium in Coober Pedy den Spitznamen Crocodile Harry ab.
Harry Bluemendal,“Crocodile Harry”,Photo Paul A. Souders/Corbis
Er lebt von
den Besuchern und seinem Image als Exzentriker. Angeblich hat er bisher mehr
2300 Frauen,
die ihn besuchten glücklich gemacht. Die Decken sind verziert mit den
Mädchennamen. An den Wänden BHs, Mützen, Gemälden und
unzählige Sprüche. Seit über 20 Jahren lebte er hier in seinem
vergipsten bemalten "Dugout". Zur Zeit soll er sich ein neues Dugout
Heim einrichten. Vielleicht hatte er doch zu viel Trubel.
Hörte er sei ein baltischer Adeliger aus Lettland, kein Deutscher.
Broken Neck Charly kurierte einen Halswirbelbruch 6 Monate lang aus, was ausreichte ihm diesen Spitznamen zu verleihen.
Aber natürlich sind es auch alle echte Originale mit natürlich verschiedenen Eigenheiten, die sie bekannt machten.
Coober Pedy, mitten im australischen Outback, zählt heute ca. 3.500 Einwohner und ist nach eigener Werbung „Opal Hauptstadt der Welt“. Hier noch einige schöne Coober Pedy Bilder von Stefan Beck.
Coober Pedy ist das größte aller Opalfelder der Welt, eine Schatztruhe, ein Himmel auf Erden für die einen, aber auch eine lebende Hölle für andere. Die Sprache der hier lebenden Miner ist gespickt mit speziellen Opalsucher-Fachwörtern und die Gespräche führen fast immer hin zu einer Tasche voll mit Kristallopalen, die abertausende von Dollars wert sind.
Menschen aus 45 verschiedenen Nationen wurden hier sesshaft in der Hoffnung das große Glück, den Opal Run, zu finden.
Einer dieser Künstler
Originale (Charaktere) ist wohl auch Stefan oder
auch "Steve"genannt .
Vor über
40 Jahren wanderte er aus Ungarn ein, schürfte
und schleift seine Opale. Eigentlich wollte Steve Arzt werden. Er wurde
Opalminer, Cutter, Schlosser,
Häuslebauer
und Künstler.
Als fast Rentner freut er sich über Besuch in seiner Künstler Werkstatt
direkt neben der Big Winch und ist zu einem Plausch immer gut aufgelegt, wenn
er nicht die heisseste Jahreszeit in seinem Haus in Adelaide verbringt. Hörte
dass Steve 6 Monate lang einen Armee Panzerwagen besass und damit gerne die
Haupstrasse runter fuhr bis ihm die Polizei das verboten hat.
"Steve" bekommt irgendwann in Coober Pedy bestimmt auch einen Spitznamen, wenn er nicht schon einen hat.
Neben der Big Winch -Steve`s aus Stahlblech geschweisste Skulpturen-. Sehen aus wie Termitenhügel.
Steve Eger, whose house overlooks town from a crest shared with the Big Winch, a model of a giant miner's winch. You can't miss Steves place. The driveway is lined by the signposted "petrified forest", towering foam trees left over from the set of the film Pitch Black. His veranda posts are adorned with computer keyboards and his garage is garnished with a set of electric blue carwash brushes. Steve knows so many great jokes that his friends reckon he should try stand-up on television - then at least they'd be able to turn him off when they'd had their fill. That's one of his jokes, too, by the way.
Dies sind nur ein paar der vielen interessanten Charaktere, welche abseits der Zivilisation im Outback leben. Man sagt hier, dass ein Mann schon sehr verrückt sein muss um einen winzigen Schacht bis zu 30m tief unter die Erdoberfläche zu treiben, nur in der Hoffnung, daß der Pickel irgendwann den Opal klingen lässt.
Dies alles ist Teil dessen, was die Männer hier das Opalfieber
nennen und wo die Glücksgöttin Fortuna auch heute noch die wichtigste
Rolle spielt.
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